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 Blutkrieg

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Mi Feb 10, 2010 8:42 pm

Auch Shaian spürte, wie sein Körper anfing sich zu verändern. Und wenige Minuten später ertönte ein Schrei. Nicht nur bei Varresh, auch bei dem Lichtkrieger zeichneten sich Flügel von seinem Rücken ab. Doch anders als sein Nebenbuhler, waren seine Flügel weiß.
Dekar konnte seine Augen nicht trauen. Nach und nach mutierten sein bester Freund und Varresh zu einem Drachen. Das ist ja Wahnsinn! Erstaunt schauten die Lichtkrieger die beiden Drachen an.
Shaian erhob sich in die Lüfte. Dekar, Thingosil und Kaiden! Bitte gebt auf Lin, Savina und Chidori besonders Acht! Hier entsteht gleich ein brutaler Kampf. sprach der Herrschersohn in den Köpfen seiner Freunde. Und auch an Lin gewand sprach er einige Worte: Lin, vergiss nicht, dass ich dich liebe! Pass bitte auf dich auf.

Dekar, Savina und Chidori gingen in Kampfstellung. Der große Kampf zwischen Licht- und Schattenseite begann nun.
Shaian ging sofort auf Varresh los. Endlich war es soweit. Endlich konnte er mit ihm abrechnen. Er würde alles daran setzen, um gegen ihn zu gewinnen. Nichts und niemand würde ihn jetzt noch aufhalten.

Dekar wurde sogleich, gemeinsam mit seine geliebten Savina, in einen Kampf verwickelt, der nicht so leicht zu gewinnen schien. Chidori hingegen hatte weniger Schwierigkeiten. Ein nach dem Anderen fielen die Schattenkrieger bewusstlos zu Boden, bis sie plötzlich vor Vehamot stand. Sie wusste, dass sie ihm nichts tun würde, solange er sie auch in Ruhe ließe.
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Fial-Dark
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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Mi Feb 10, 2010 11:54 pm

Vehamot sah Chidori eine Weile einfach nur an. Sein Blick musste Bände sprechen. Niemals würde er Varresh Schwester etwas antun.
Normaler Weiße wäre das auch in Varreshs interesse gewesen. Doch zur Zeit war er sich dem nicht mehr sicher.
Er verstand schon lange nicht mehr was im Kopf des jungen Lords vor sich ging. Der Kampf tobte weiter um sie herum.
Nicht weit entfernt erhob sich Varresh in die Luft um gleich darauf mit Shaian aufeinander zu treffen.
Vehamot hielt sein Schwert Kampfbereit. Chidori. Bitte geh fort von hier, sagte er schließlich. Du weißt nicht mehr für welche Seite du kämpfen sollst. Mach dich bitte nicht unglücklich. Ich spüre das etwas schreckliches geschehen wird. Bitte geh fort. Ich möchte nicht dein Feind sein.
Aber ich kann für die Schattenkrieger nicht garantieren. Du stest auf der Seite des Lichtes und das zählt für sie als Verrat.

Neben Chidori bewegte sich etwas. Ein junger Mann schoss nach vorne und schlug mit seinem Schwert zu. Ein Schattenkrieger ging zu Boden welcher sich der kleinen Hexe von hinten genähert hatte.

Kaiden starrte Vehamot an. Er bemerkte das der Hauptmann der Schattenseite mit sich selbst harderte. Allen Anschein nach zweifelte er ebenfalls an diesen Ganzen Krieg. Kaiden senkte seine Waffe. Chidori da kommen immer mehr und die beiden da oben setzen vermutlich gleich alles in Brand lass uns, uns etwas zurückziehen in die hinteren Reihen. Kaiden sah zu den beiden Drachen hinauf.Shaian, murmelte er.

Varresh stieß ein gewaltiges Gebrüll aus. Seine Krallen schlugen immer wieder in die mit schuppenbewährte weiße Haut seines Gegenübers.
Er war fest entschlossen seinen Feind dieses Mal entgültig zu besiegen. Nein nicht nur zu besiegen. Varreshs Ziel war Shaians Tot.
Er hatte genug Schmach einstecken müssen. Dieses Mal würde es anderers enden. Während Shaian noch mit seiner neuen Gestalt kämpfen musste, konnte Varresh sich vollends entfalten. Schon immer war er kein Mensch gewesen. Denoch war sein Feind stark. Wieder riss Varresh das Maul auf. Eine gewaltige Feuerbrunst wurde entfesselt und rauschte auf den Lichtkrieger nieder.

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Nova
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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Feb 12, 2010 3:16 am

Llael, welcher sich direkt hinter Varresh aufgehalten hatte, sprang nach hinten als Varresh sich plötzlich zu krümmen began. Auch der Mensch hatte den finsteren Mann gesehen. Dieser hatte irgendetwas bei Shaian gemacht und dann floss auch schon Blut von Varreshs Arm. Dieser krümmte sich nun, während ein leuchtendes Symbol unter ihm auftauchte. Was zum...läuft den jetzt ab?, fragte Llael laut die dabeistehenden Schattenkrieger. Doch diese schüttelten nur fassungslos mit dem Kopf, als sich ihr Herr vor ihren Augen in einen schwarzen Drachen verwandelte. Llael betrachtete die riesigen schwarzen Schwingen, welche nur wenige Augenblicke zuvor aus Varreshs Rücken geschossen kamen. Dieser redete in einer tiefen Stimme zu Vehamot bevor er sich in die Lüfte erhob und auf Shaian zusteuerte. Erst jetzt sah Llael das auch der Lichtjunge zu einem Drachen geworden war. Doch er war umgeben von einem weißen Schimmer. Verflucht was soll das? Was hat dieser komische Typ da hervorgerufen?, fluchte der Mensch. Sogleich ertönte Hauptmann Vehamots Angriffsbefehl. Llael bewaffnet mit seinem Schwert und der Klaue sprang von seinem Pferd und rannte zusammen mit der Armee genau auf die Lichtritter zu. Mit einem lauten Kriegsschrei stürzte sich der Mensch auf den ersten Ritter in seiner Nähe. Mit gekonnten Schwerthieben parierte er die Schläge, nur um einen Wimpernschlag später auch schon den Todesstoss zu vollführen. Gurgelnd schlug der Lichtritter auf dem Boden auf und Llael stand schon seinem nächsten Gegner gegenüber. Während der andauernden Kämpfe am Boden herrschte ein ebenso verbitterter Kampf am Himmel. Kurz schaute der Mensch nach oben, nur um Sekunden später zu sehen, wie sich ein riesiger Feuerodem auf die kämpfenden Armeen zubewegte.

Lin und Thingosil sahen zu wie sich Shaian plötzlich anfing zu krümmen. Er schrie auf als ihm plötzlich zwei weiße Schwingen aus dem Rücken schossen. Lin zuckte bei diesem Ton noch mehr zusammen. Was geschah da nur? Was war mit Shaian los? Was hatte dieser merkwürdige Mann da getan? Diese Gedanken schossen der Elfe in einem Sekundenbruchteil durch den Kopf. Und plötzlich stand ein riesiger Drache vor der Lichtarmee. Shaian? Bist du das wirklich, murmelte Lin. Sie konnte nicht glauben was da gerade geschehen war. Doch da sprach der Herrschersohn auch schon zu seinen Freunden. Ich liebe dich, sagte er noch zu Lin und erhob sich in die Lüfte. Die junge Elfe machte einen Schritt nach vorne und ehob ihre rechte Hand in die Luft, so als wolle sie Shaian am Arm packen. Geh nicht, sagte sie noch da wurde sie auch schon von Thingosil zurück gezogen. Pass auf. Die Schattenkrieger kommen, meinte er und zeigte auf die heranpreschende Armee. Lin schaute in die ihr gezeigte Richtung und ihr Atem stockte. Da kam eine ganze Horde Krieger auf sie zu. So schnell sie konnte packte Lin ihren Bogen. Zusammen mit den übrigen Schützen ließ sie mehrere Wellen Pfeile auf die Gegner los. Getroffen von diesen vielen die ersten Reihen um. Doch noch mehr kamen weiter auf sie zu. Während Lin weiter mit Pfeilen schoss, hielt Thingosil ihr die Krieger vom Leib. Er beschütze sie so wie Shaian es gewollt hat. Plötzlich wurde die junge Frau zur Seite gestossen. Sofort drehte sie sich um und sah einen Schatten vor ihr stehen. Sie konnte nicht erkennen wer das war, den ein heranbrausender Feuerhauch blendete sie. Nur ein kurzes Bleib unten, konnte die junge Elfe in dem Kampflärm verstehen.

Trin und Dahleth durchschritten das Portal. Kaum waren sie auf der Farrian-Ebene angekommen, hörten sie Kampflärm. Die Beiden rannten einen Hügel hinauf und blieben dann abrupt stehen. Eine große Schlacht tobte in dem Talkessel. Während sich am Boden die Schatten- und Lichtarmee bekämpften, lieferten sich zwei Drachen am Himmel ein Duell. Der Eine schwarz und der Andere weiß schimmernd. Wir kommen zu spät, sagte der Elfenhauptmann. Der Kampf ist bereits entbrannt. Nein. Wir müssen nur diesen Mann finden. Er wird das wieder rückgängig machen. Und wenn ich ihn zwingen muss, rief Trin und rannte den Hügel herunter. Der Elf zog sein Schwert und folgte ihr sogleich. Gemeinsam kämpften sich die Beiden durch die vielen Krieger. Einer nach dem Anderen viel ihnen zum Opfer. Während Dahleth von den Schattenkriegern angegriffen wurde, musste sich Trin gegen die Lichtwesen wehren. In ihren Augen war die Elfe nach wie vor eine Verräterin. Dann sah sie ihn. Trin erkannte auf der anderen Seite des Kampffelds den Mann. Da ist er, schrie sie. Doch es kam keine Antwort von Dahleth. Sie drehte sich um, doch von dem Hauptmann fehlte jede Spur. Dann muss ich eben allein. Und so kämpfte sich Trin weiter ihren Weg durch die beiden Armeen, während dich ein riesiger Feuerodem auf sie zubewegte.

Die Wiese erblühte in einen gelb-orange als der riesige Feuerodem der Drachen sie kämpfenden Armeen erreichte. Das Feuer kämpfte sich in einem geraden Strahl durch die Massen. Viele, sowohl Licht- als auch Schattenkrieger starben in den wenigen Sekunden. Verbrannte, qualmende Leichen lagen herum. Einige der Krieger rannten schreiend und brennend herum, bevor sie ebenfalls tod umfielen. Mehrere dieser Feuerhauchs wälzten sich durch die Ebene. Scharotar lachte auf, als er dieses Schauspiel von seinem Hügel aus beobachtete. Er amüsierte sich köstlich. Schon lange hatte er keine Schlacht mehr gesehen. Wie er dies vermisst hatte. Während oben die götterähnlichen Wesen kämpften, fielen am Boden die Krieger wie die Fliegen.
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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Di Feb 16, 2010 1:34 am

Der weiße Drache hob sich ebenso in die Luft empor. Nun stand Shaian Varresh gegenüber. Endlich war es soweit. Beide konnten wieder so kämpfen, wie früher, ohne, dass man sich dabei selber gefährdet. Kaum hatte Shaian den Drachenkörper unter seiner Kontrolle, schon wurde er von Varresh sogleich attackiert. In letzter Sekunde konnte er ausweichen. Das war knapp, schoss es ihm durch den Kopf. Nun holte er zum Gegenschlag aus. Jedoch statt einem roten Feueratem, stieß er eher einen bläulich schimmernden weißen Strahl heraus. Doch auch der Lichtkrieger verfehlte seinen Gegner knapp.

Beide Drachen schenkten sich in diesem erbitterten Kampf nichts. Keiner der beiden war stärker als der Andere und keiner war dem Anderen underlegen. Bald wurde Shaian klar, dass sich die beiden Drachen absolut ebenbürtig waren. Doch einer musste ja als Sieger aus dem Kampf gehen. Nur wie? Wieder schoss Varresh einen Feuerball ab und Shaian setzte diesen mit seinem Eisstrahl entgegen. Beide Angriffe schlugen erneut fehl. So konnte dies nicht weiter gehen. Würden beide solange kämpfen, bis ihre Kraft erschöpft ist? Doch dann würde der Kampf nicht erfreulich enden, für keinen von beiden.

Chidori stand einfach nur so da, ohne jegliche Regung. Sie sah Vehamot tief in die Augen. Nach dem er endlich zu ihre sprach, wollte sie ihm etwas entgegen setzen. Ihm etwas mitteilen, doch Kaiden hinderte sie daran. Somit wandte sie sich, gemeinsam mit Kaiden, von Vehamot ab und verschwand in der Masse.
Dekar und Savina stießen derweil mit ihren Kampfkünsten noch weiter ins Gemetzel vor. Beide arbeiteten gut mit dem Anderen zusammen. Sie ergaben ein perfektes Team.
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Sinthi
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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Do Feb 18, 2010 12:54 pm

Thingosil gab der Elfe Rückendeckung während diese mit ihren Pfeilen unter den Feinden den Tod säte.
Die Schattenkrieger kamen in Scharen auf ihn zugerannt und er atmete noch einmal tief ein bevor er den ersten Schwertstreich parierte,das Schwert weiterleitete und mit einem gekonnten Rückwärtsschlag sein Schwert in den Rücken des Kriegers stieß und ihn damit durchbohrte. Noch während der Mann fiel kam schon der nächste Feind ran und schlug mit einer großen Zweihandaxt auf ihn ein.
Er wich mit einigen Schritten den tödlichen Schlägen aus und wartete bis sich eine Gelegenheit für ihn zum Zuschlagen bot. Die Axt des Mannes war zwar das ideale Zerstörungsinstrument, allerdings war selbst der beste Kämpfer nach einiger Zeit erschöpft. Und diese Erschöpfung machte sich schon bald bei ihm bemerkbar. Thingosil schlug einen schwach geführten Streich der in seine Seite fahren sollte zur Seite und schlug mit der Klinge blitzschnell über den ungeschützen Hals des Mannes aus dessen Mund sofort Blut spritze um dann mit einem erbärmlichen Gurgeln zu Boden zu gehen.
In der kurzen Pause die ihm gegönnt wurde wischte er sich das Blut aus seinem Gesicht und sah schon seinen nächsten Fein auf ihn zustürmen.
Thongosil wartete erst garnicht bis er ihn erreicht hatte und rannte selbst auf ihn zu. Kurz vor dem Aufprall stieß er sich vom Boden ab und sprang mit seinen Füßen voran gegen sein Gegenüber. Mit einem gewaltigen Schlag traf er den Brustkorb und holte den Mann von den Beinen. Thingosil rappelte sich schnell wieder auf und ging zu dem am Boden liegendem Mann der keuchend nach Luft rang. Der junge Wächter sah mit kalten Augen auf ihn herab. Dann hob er sein Schwert, stieß es ihm in den Magen und drehte es.
Er wandte sich von dem sterbenden Mann ab und ließ seinen Blick über das Schlachtfeld schweifen. Überall sah er die Krieger in heftigen Kämpfen verwickelt, vor Schmerzen schreiend zu Boden gehend oder mit schweren Verletzungen ohne Orientierung umher laufen.
Aus dem Augenwinkel sah er wie bereits die nächsten Feinde auf ihn zukamen. Mit leisem Scharren ließ er die Spitze seines Schwertes über den Boden schleifen so das ein Halbkreis auf dem Boden entstand.
Kommt nur her, flüsterte er leise.

Es schneite wieder vom Himmel. So wie immer.
In seinen Mantel gehüllt ging der Dunkelelf durch die Räume des Schlosses bis er die Kapelle erreichte.
Er ging durch die Bänke bis er vor der riesigen Statue stand und sich auf sein linkes Knie abkniete, den Kopf gesenkt.
Eine Weile verharrte Sinthoraz in dieser Position bis er schließlich seinen Kopf anhob.
Habe ich dir nicht gesagt du sollst in meinen Gemächern warten, fragte er in die Dunkelheit nahe der Statue.
Ein weiblicher Schatten zeichnete aus dem Schwarz ab.
Du hast mich bemerkt? Dabei habe ich mir wirklich Mühe gegeben dass das nicht passiert. Die weibliche Stimme kicherte leise.
Die Gestalt trat einen Schritt aus den Schatten und nun sah man eindeutig das es sich um eine weibliche Person handelte die sich in einen langen schwarzen Mantel gehüllt hatte.
Was geschieht dort Meister, fragte sie leise.
Sinthoraz wandte sein Kopf leicht in die Richtung der Gestalt. Schwieg aber erst eine Weile.
Das geht dich nichts an. Das einzige was ich dir sage ist, dass die Zeit bald gekommen ist. Und nun geh zurück und lass mich allein.
Die Gestalt trat zurück in die Schatten und verschmolz mit ihnen.
Sinthoraz sah noch einen Moment in die Richtung bevor er seinen Kopf wieder nach vorne wandte und ihn senkte.
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Nova
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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Sa Feb 20, 2010 6:10 am

Llael hielt sich den Arm vor die Augen. Die Hitze war unerträglich. Der Krieger lief über die verbrannte Erde. Überall lagen verkohlte Leichen. Neben der Schneise des Todes tobte weiterhin ein unerbittlicher Kampf. Der Mensch erhob wieder sein Schwert und stürzte sich mit einem lauten Kriegsschrei ins Getümmel. Ein brennender Lichtkrieger kam auf ihn zugerannt. Geblendet von seinem Hass unterdrückte dieser seinen Schmerz und begann mit dem Menschen zu kämpfen. Llael blockte einen Schlag nur um einen Augenblick später dem Krieger einen Todesstoss zu verpassen. Drachengebrüll ließ ihn kurz nach oben schauen. Noch immer bekämpften sich Varresh und Shaian. Doch schnell wurde Llaels Aufmerksamkeit wieder nach unten gelenkt. Eine Welle Krieger des Lichts kam auf ihn zugerannt. Kommt nur, knurrte der Mensch und erhob sein Schwert.

Es war so heiß. Die kleinen Häarchen auf dem Unterarmen der jungen Elfe standen ab, als ein Kribbeln sie durchzog. Vor der Elfe stand ein großgewachsener Mann. Hauptmann, murmelte Lin als sie ihren Retter erkannte. Dahleth stand vor ihr, mit einem Schild in der Hand, von welchem Rauch aufstieg. Mit diesem hatte der Elf die Flammen abgefangen und damit sich und Lin gerettet. Ihm blieb keine Zeit die Elfe nach ihrem Befinden zu fragen, denn schon kamen Schattenkrieger auf die Beiden zu. Zieh deinen Bogen, sagte Dahleth noch schnell. Sofort danach ließ er das Schild fallen und stellte sich kampfbereit vor Lin. Gib mir Rückendeckung. Lin nickte und spannte ihren Bogen. Während Dahleth und Thingosil mit ihren Schwertkünsten glänzten, hielt die Elfe ihnen mit Pfeil und Bogen den Rücken frei.

Mit einem schnellen Sprung hatte es Trin geschafft dem Flammenodem zu entkommen. Doch kaum hatte sich die Elfe wieder aufgerichtet, wurde sie auch schon wieder zu Boden gewurfen. Auf ihr lag ein am Rücken brennender Lichtkrieger. Er drückte sie nach unten und zappelte wild umher. Mit dem Rest seines zerbrochenen Schwertes bedrohte er die Elfe. Geh von mir runter, fluchte Trin. Mit der kaputten Klinge schnitt der Mensch ihr in die Wange. Das Blut floss ihr das Gesicht runter. Aus den Augenwinkeln heraus konnte die Elfe einen Dolch neben sich entdecken. Schnell nahm sie diesen it ihrer linken Hand auf und stach dem Menschen damit in den Hals. Sofort ließ dieser seine Klinge fallen und griff sich an den Hals. Gurgelnd fiel er nach vorne um und begrub Trin unter sich. Mit viel Anstrengung schaffte es die Elfe den brennenden Leichnam von sich runter zu Rollen. Blut und Ascheverschmiert ließ Trin ihren Blick über die Ebene schweifen. Sogleich fand sie auch das vonach sie suchte. Der finstere Mann. Dort stand er. Mitten auf einem Hügel und schaute grinsend zu wie der Kampf tobte.
Die Elfe zog ihr Schwert und rannte aus dem Schlachtfeld raus, ihr Ziel war der Hügel. Beende dies. Ich weiß ganz genau was du vorhast. Das werde ich nicht zulassen, schrie sie und hielt ihr Schwert erhoben.
Scharotar machte keine Anstalten sich irgendwie zu ebwegen und grinste die Elfe an. Ah du bist das. Die junge Elfe. Was soll ich beenden? Das weißt du genau. Ich weiß das du das Gleichgewicht stören willst. Du benutzt Varresh und Shaian doch nur für deine Zwecke. Du Monster. Das sind aber harte Worte junge Elfe. Doch sag mir. Hast du nicht dem Licht abgesagt? Warum arbeitest du wieder für Lorien, Saphira? Scharotar sah Trins verwunderten Blick. Was ist den Elfe? Verwirrt? Ich weiß alles. Und ich wusste das du kommen wirst. Doch so ein kleines Elflerin wir mich Scharotar nicht aufhalten. Halt den Mund, kam es aus Trin geplatzt. Sie stürmte auf den dunklen Mann zu. Doch bevor die Klinge ihr Ziel treffen konnte flog sie aus Trins Hand. Du bist schwach junge Elfe, flüsterte Scharotar, welcher plötzlich ganz dicht vor Trin stand. Die Elfre stöhnte auf, als sie einen stechenden Schmerz spürte als sich eine kleine Klinge in ihr Fleisch bohrte. Ich erreiche mein Ziel, flüsterte Scharotar in das Ohr der Elfe, kurz bevor er die Klinge wieder herauszog und Trin in die Knie sank.
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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Sa Feb 20, 2010 7:16 am

Varresh spürte einen stechenden Schmerz in der Brust. Er war nicht einmal sehr schmerzhaft denoch erschreckte es ihn zutiefst.
Es gab keinerlei äußere Auswirkung die dazu geführt haben konnte. Etwas in seinen Kopf schrie auf. Als Shaian einen weiteren Eistrahl auf ihn feuerte wich Varresh noch gerade so aus. Er warf Shaian einen feurigen Blick zu. Alle in seinen Gedanken schien aufeinmal durchander.
Sie entglitten ihm immer wieder wie ein glitchiger Fisch. Sein Blick streifte über das Schlachfeld unter sich. Plötzlich wurde ihm bewusst was diesen Schmerz ausgelöst hatte. Er sah gerade noch wie Trin in die Knie sank mit einer Klinge im Oberkörper. Damals im Tempel war er mit der Elfe eine Art blutpakt eingegangen. Jetzt spürte er ihren Schmerz. Er spürte sie. Vom einen auf das andere Mal schienen sich seine Gedanken in eine ganz andere Richtung zu bewegen. Was er hier tat kam ihm plötzlich so falsch vor. Wieder maß er Shaian mit einen Blick riss dann aber herum und lies den weißen Drachen einfach zurück. Varresh hielt auf Sharotar zu. Er wollte nur noch eins. Verhindern das Trin starb. Warum? Dieser Frage konnte er sich selbst nich beanworten. Hatte er sie nicht nur benutzt? Vieleicht kannte er die Antwort ja doch udn sein Verstand sträubte sich einfach nur gegen diese Tatsache. Er schütelte sich. In seiner Seele bäumte sich etwas auf. Ein Kampf tobte in seinen inneren.
Etwas versuchte den Wahnsinn in seinen Geist zu verdrängen. Varresh setzte zum Angriff gegen einen neuen Feind an.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Mo Feb 22, 2010 12:38 am

Trin ging in die Knie und Scharotar machte einen Schritt auf sie zu. Plötzlich hörte der Mann ein tiefes Knurren. Als er sich umsah sah Scharotar wie Varresh auf ihn zugeflogen kam. Er hielt direkt auf ihn zu, bereit zum Angriff. Der Finstere erhob seinen Arm und murmelte einige Worte. Plötzlich hagelte es mehrere große Spliiter aus Felsen vom Himmel. Vielen streiften den Drachen und fügten ihm blutende Wunden zu. Einer der Splitter durchbohrte die dicken Schuppen und blieb in dem Drachen stecken.
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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Mo Feb 22, 2010 1:55 am

Varresh brüllte auf als die Geschosse aus Stein ihn trafen. Er verlor das Gleichgewicht und schleifte mit einen Flügel über den Boden.
Mit viel kraftanstrengung schaffte er es sich wieder zu erheben und wendete. Wieder griff er an. In diesem Moment traf es ihn wie einen Schlag. EIne furchtbare Erkenntnis. Dieser Mann war sehr viel stärker als er es ihm je zugestanden hatte. Die Magie die ihn getroffen hatte, war von alter herkunft, die Varresh nicht mal ermessen konnte. Selbst die Drachen unterlagen dieser Macht. Er konnte nicht gewinnen. Als Sharotar ihm eine weitere Magie entgegensetzte, wurde riss es ihn aus der Luft. Der Aufprall war hart und trieb ihm die Luft aus den Lungen.
Mühseelig rappelte er sich wieder auf. Sein ganzer Körper schmerzte. Seine Sinne begannen zu schwinden. Varresh kämpfte um sein Bewusstsein. Der Spliter der in seinen Körper steckte schien eine dunkle Magie auszuströmen die ihn langsam aber beständig schwächte.
Er schüttelte sich und sah hinauf zu Shiaian. Dann setzte er alles in einen letzten Angriff schnabte sich dabei Trin mit seinen Klauen und hob wieder ab. Er wollte weg. Nur weg von diesem Mann der für ihn nichts anderes als der Tod darstellte. Wieder straf ihn eine dunkle macht, schnitt tiefe Wunden, doch Varrehs flog weiter. Solange er noch die Kraft dazu hatte. Der Rest lag an Shaian und er hoffte nur das es ihm nicht gleich ergehen würde wie ihm. Nun wusste er wer der gefallene Drache seiner Träume war.

Kaiden starrte Fassungslos auf die Szenerie die sich vor allen abspielte. Was zum Teufel tut er da. Ihn überkam ein Schauer als der dunkle Mann mit Magie um sich schleuderte und der schwarze Drache zu Boden ging. Er umklammerte Chidoris Hand etwas fester.
Wie stark war dieser Mann dort eigendlich. Gegen was kämpften sie hier nun wirklich.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Mi Feb 24, 2010 1:21 am

Shaian schaute Varresh verwundert hinterher, als sich dieser abwandte. Ja wie jetzt? fragte er sich. Plötzlich entdeckte er den Fremden, welcher ihm diese Sache eingebrockt hatte und welcher nun über Trin stand und sie bedrohte. Das darf ja wohl nicht war sein! fluchte er. Wenige Sekunden erhob der Fremde seine Hand und Varresh wurde von Eissplitter durchbohrt. Varresh schrie auf. Shaian wusste nicht so recht was er tun sollte. Solle er ihn jetzt helfen? Oder wäre dann Varresh in seiner Ehre verletzt?
Varresh kämpfte verbittert weiter. Shaians nächster Gedanke war Lin! Freunde! Ich bitte euch verschwindet von hier. Ich möchte nicht das ihr verletzt werdet. ich weiß nicht wie lange varresh noch stand halten kann. Aber ich werde ihm helfen. Geht und haut ab.Lasst mich nur machen!
Dekar sah zu Shaian auf. Plötzlich ertönte erneut ein Schrei. Wieder von Varresh. Der schwarze Drache stürtze herab und krallte sich Trin und flog nun davon. Der Ärmste! sprach Savina und sah den beiden hinterher sein. Er ist völlig entkräftet. Es ist nur so ein Gefühl, aber ich glaube nciht, dass er es überlebt. Den letzten Satz flüsterte sie bloß, so dass es niemand hören konnte. Dekar sah nun Thingosil an und beide waren sich einig. Der Blick des Kriegers schweifte zu Sharotar und dann wieder zu dem Herrschersohn. Vergiss es, Shaian. Wir bleiben hier und unterstützen dich. Wir sind Freunde. Nein wir sind sogar mehr als das. Wir alle sind eine Familie. und wir lassen Familienmitgleder nicht im Stich. Ich bleibe an deiner Seite und kämpfe mit dir. Nein! Das kann ich nicht verantworten. entgegenete der Drache. Doch Shaian! Wir bleiben. Wenn wir sterben, dann sterben wir gemeinsam. Ohne dich mein Bruder, macht das Leben nur halb so viel Spaß. Shaian nickte. Aber was ist mit Lin? Er sah zu seiner Geliebten. Verschwinde wenigstens du und nimm Chidori und Savina mit.
Chidori erwachte aus ihrer Starre, als sie ihren Namen hörte. Sie hatte die Ganze Zeit in die Richtung gestarrt, in der ihr Bruder verschwunden war. Bruder, wimmerte sie immer und immer wieder.
Nun sah auch sie zu den weißen Drachen auf. Nein Shaian ich bleibe ebenfalls hier. Dieses Monster hat meinen Bruder verletzt, dafür wird er büssen. Shaian seufzte.
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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Mi Feb 24, 2010 3:07 am

Mit gewaltigen Flügelschlägen zog es Varresh fort vom Schlachtfeld. Trin immer noch fest in den Klauen. Sein Flug wurde ungleichmäßig. Verlor mehr und mehr an seiner Eleganz. Der schwarze Drache verlor zusehends an Höhe. Er spürte wie alle Kraft aus seinen Körper wich und sein Bewusstsein bereits zu schwinden begann. Mittlerweile hatte er die an der Farian Ebene angrenzenden Felsen erreicht als seine Kraft entgültig nachlies. Er umklammerte Trin um sie vor dem Aufprall zu schützen. Der schwarze Drache stürzte ab. Die Felsen die er streifte hinterließen blutige risse in seinen Schuppen. Eine rießige Staubwolke umgab seinen Körper als er auf den felsigen Boden aufkam. Es wurde von ihm mit einen qählenden aufbrüllen begleitet. Da lag er nun Trin in seinen Armen und einen Flügel schützend über sie gehalten.
Wie hatte er sich nur soweit bringen lassen. Der ganze Kampf sein ganzes Denken und Handeln, war schon lange nicht mehr sein eigen gewesen.
Er hob den Flügel an uns sah zu Trin. Die Elfe war immer noch bewusstlos. Mühseelig und stets mit der Gefahr das er jede Minute wieder zusammenbrach, rappelte er sich auf. Dann packte er Trin mit der Klaue und hob sie auf seinen Rücken. Vor sich in unmittelbarer Nähe erblickte er einen Hölenzugang. Varresh hielt darauf zu. Hinter sich zog er eine Spur aus Blut nach. Ihm war schlecht. Er schmekte den eisernen Geshcmack im Munde. Mit was auch immer Sharotar ihn getroffen hatte, die wunden waren tief. Vieleicht zu tief. Varresh schüttelte sich und betrat die Höhle. Sie war leer. Ein guter Platz um sich auszuruhen. Er legte Trin vorsichtig ab und lies sich neben ihr auf den Boden sinken.
Immer wieder musste er mit seinen Bewusstsein kämpfen. Doch wie lange würde er das noch können?

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Zuletzt von Fial-Dark am Di Apr 05, 2011 12:20 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Feb 26, 2010 9:34 pm

Llael versuchte sich durch die kämpfenden Massen zu arbeiten. Gleich nachdem Varresh plötzlich von Shaian abgelassen hatte, schaute Llael in die Richtung in welche der Drache geflogen war. Sofort erkannte er die junge Elfe vor dem finsteren Mann knien. Sekunden nachdem Scharotar von Varresh abgelenkt wurde brach Trin zusammen und blieb regungslos liegen. Llael wollte so schnell wie möglich zu ihr um sie dort wegzubringen. Doch ein fürchterlicher Schrei ließ den Menschen aufblicken. Scharotar setze Varresh sehr zu. Der Drache stürzte verletzt nach unten, schnappte sich die Elfe und flog davon. Llael sah gerade noch hinterher als er auch schon wieder von einem Lichtkrieger attackiert wurde. Mit mehreren gekonnten Hieben tötete Llael diesen auch schon. Danach sah er sich um. Er suchte Hauptmann Vehamot. Was sollten sie nun tun? War ihr Feind nun die Lichtseite oder der Mann?

Lins Augen schauten hin und her. Erst sah sie wie ihre Schwester attackiert wurde und Varresh ihr zu hilfe eilte, dann schaute sie wieder zu Shaian. Alle waren ratlos. Was war den nun richtig? Doch eins wusste sie. Sie würde nicht weggehen so wie Shaian es gerade von ihr wollte. Nein ich gehe nicht. Kaum hatte sie das gesagt verdunkelte sich der Himmel und Blitze zuckten. Plötzlich ertönte ein Schrei. Es war ein tiefer und kam direkt von oben. Lin sah auf. Es war Shaian. Der junge Herrschersohn wurde mehrere Male von den Blitzen getroffen.

Scharotar sah grinsend Varresh hinterher, als dieser samt der Elfe floh. Gleich nachdem der Drache verschwunden war, wendete sich der Mann wieder den Geschehnissen auf der Ebene zu. Überall unter den Kriegern herrschte Verwirrung. Einerseits kämpften sie noch, andernseits standen sie da und wussten nicht was sie machen sollen. Scharotar nutzte die Gelegenheit. Zuerst würde er sich den jungen Prinzen holen. Dann würde er sich um Varresh kümmern. Wieder erhob der Mann seine Arme über den Kopf. Er flüsterte einige Worte und Blitze begannen zu zucken. Wenige Sekunden später traffen diese auch ihr Ziel. Shaian. Scharotar lachte.

Trin öffnete langsam ihre Augen. Das erste was sie sah war Varresh, welcher neben ihr lag. Er blutete aus vielen Wunden. Kurz schaute sich die Elfe um. Sie war in einer Höhle, anscheinend weg vom Schlachtfeld. Trotz Schmerzen durch die Stichverletzung rappelte sich die Elfe auf und kniete sich neben den Drachen. Varresh? Varresh? Oh diese Wunden. Du hast mir das Leben gerettet. Doch warum? Die Elfe versuchte mithilfe eines Stofffestzens ihrer Sachen die Blutung zu stillen, doch es half nichts.
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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Sa Feb 27, 2010 3:06 am

Er stand wieder am Rande seines Bewusstseins als Trin endlich wach wurde und ich gleih darauf fragte warum er sie gerettet hatte.
Zuerst wusste er nicht was er darauf sagen sollte dann aber viel es ihm wie Schuppen von den Augen. Alles was er ion letzter Zeit getan hatte war so schrecklich falsch. Es war ein Spiel und er nur eine Schafigur die es zu lenken galt. Warum hatte er es nicht bemerkt. Hatte der Hass ihn so Blind gemacht? Der Drache hob den Kopf an. Ein rinnsal Blut lief über seine Stirn und das Maul hinab. Er konnte sich kaum mehr rühren. Sein ganzer Körper kam ihm zentnerschwer vor. Ich tat es weil ich es für richtig hielt, sprach er schließlich müde. Alles dreht sich in die falsche Richtung. Und ich drehte mich mit ohne es zu merken. Doch irgenwie wusste ich auf einmal das es sich ändern muss. Ich versteh es selbst noch nicht so ganz. Aber ich weiß es war richtig. Vieleicht eines der wenigen richtigen Entscheidungen die ich die letzte Zeit getroffen habe.
Varresh presste kurz die Augen zusammen. Es viel ihm schwer sie noch offen zu halten. Im ryhtmischen Takt tropfte Blut auf den Boden.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Sa Feb 27, 2010 6:23 am

Trin streckte sofort ihre Hände nach dem Drachen aus und umfasste dessen Kopf. Varresh. Halt durch. Die Elfe sah wie sehr es ihn anstrengte zu sprechen und seinen Kopf erhoben zu halten. Schon deine Kraft. Tränen begannen ihr über die Wangen zu laufen. Etwas schmerzte tief in ihrem Herz. So schwer verletzt hatte die Elfe Varresh noch nie gesehen. Eine schreckliche Angst machte sich in ihr breit. Die Angst ihn zu verlieren, schon wieder. Halt durch bitte.
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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Sa Feb 27, 2010 11:07 am

Als er die Tränen in den Augen der Elfe sah machte sich ein betroffenes Gefühl in ihm breit. Er hatte ihr sehr weh getan. Hatte sie benutzt für seine Zwecke. Doch da war noch etwas anderes. Mit der Zeit hatte sich das Verhältnis zu ihr verändert. Die ganze Zeit die er mit ihr verbracht hatte. Wie oft sie an seiner Seite stand ihn helfen wollte und versuchte an seinen waren Ich zu appelieren. Es viel ihm jetzt mehr dem je auf.
Sie hatte ihn wirklich geliebt und er was hatte er getan? Varresh spürte ihre Nähe. Seine Sicht verschwamm zusehends.
Der Tot streckte bereits seine kalten Hände nach ihm aus. Die Wunden waren zu tief und sie würden ihren Tribut fordern.
Es war also das letzte mal das er sie sehen konnte. Er würde gehen. engültig. Sein Körper starb und nichts konnte es mehr aufhalten.
Varresh sah Trin traurig an. Was hab ich nur getan? Wie konnte ich nur so Blind sein. Ihr müsst ihn aufhalten. Ihr müsst Sharotar aufhalten.
Er schluckte Blut hinunter das sich in seinen Maul gesammelt hatte. Dann sah er ein wenig zur Seite. Es ist war. Im Sumpf als ich dir den Kuss gab, das war nur gespielt. Ich wollte Shaian qählen, nichts anderes war mein Ziel. Doch als du bei uns lebtest und stets an meiner Seite warst, merkte ich meinen Irrtum. Ich dachte das du mich nie lieben würdest, doch ich irrte. Deine Liebe war echt. Du hast es mir immer wieder bewießen und Trin... Ich kam ins zweifeln. Ich wusste nicht mehr wie ich damit umgehen sollte. Kannte meine eigenen Gefühle nicht.
Es war neu für mich, dieses Gefühl. Wie kann jemand lieben der im Hass aufgwachsen ist? Du hast es mir gezeigt.
Varresh sah sie nochmals an. Die letzen Worte kamen nur noch leise hervor. Es tut mir Leid Trin. Er schloss die Augen. Es tut mir leid. Der schwarze Drache erschlaffte entgültig. Das letze das er spürte war die Umarmung der Elfe bevor er völlig in die Dunkelheit glitt.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Sa Feb 27, 2010 7:26 pm

Die Elfe umarmte den Drachen ganz fest und nochmehr Tränen kullerten. Nein Varresh. Geh nicht. Bitte geh nicht. VARRESH, brüllte Trin und drückte ihn nochmehr. So sehr hatte sie noch nie in ihrem Leben geweint. Sie kniete neben dem nun erschlaften Körper, presste sich an ihn und küsste ihm auf die Stirn. Lass mich nicht allein, flehte sie immer wieder. Doch ihre Worte wurden nicht mehr beantwortet. Sie weinte und immer mehr verschwomm ihre Sicht. Die tiefe Schnittwunde machte sich wieder bemerkbar. Trins Kräfte schwanden und sie brach neben Varresh zusammen, immernoch mit ihren Händen seinen Kopf halten. Ihre letzten Gedanken kreisten darum dass sie Varresh nun nie mehr sagen konnte wie sehr sie ihn liebte.
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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Di März 02, 2010 11:08 am

Shaian sah Lin an und wollte gerade auf sie reagieren, als ihm plötzlich einige Blitze trafen. Unter einem lauten Schrei ging Shaian zu Boden und war sofort bewusstlos.
SHAAAAAAAAAIAN! schrie Dekar. Mit wütenden Blicken schaute er zu Sharotar. Was hast du miese Ratte vor? Was soll das? Er erhob seine Waffe und setzte zum Angriff an, doch Thingosil und Savina hielten ihn zurück. Nicht Dekar, handel jetzt bloß nciht unüberlegt. Aber ich kann doch nciht tatenlos zusehen....! Doch Dekar war offensichtlich nicht der Einzige der so dachte. Wenige Meter weiter brodelte eine kleine Hexe. DU MONSTER HAST MEINEN BRUDER VERLETZT! DAFÜR WIRST DU BÜSSEN: schrie sie den Fremden an. Sie konzentrierte ihren ganzen Zorn auf einen ihrer Zauber und schickte nun ihre geballte Kraft in Richtung Sharotar.


Zuletzt von Freche Nicci am Sa März 13, 2010 1:44 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Mi März 03, 2010 7:37 am

Kaiden schrie auf als der weiße Drache zu Boden ging. Shaian nicht!!
Erst wurde Varresh schwer verletzt und Kaiden fürchtete das Chidoris Bruder diesen furchtbaren Wunden erliegen könnte und nun auch noch Shaian. Kaiden packte kurzerhand sein Schwert. Er hatte genug. Eine unbändige Wut überkam ihn. Zum ersten mal fühlte er den lauernden Dämon in seiner Seele. Der junge Krieger stürmte los. Mit einen Ruck wurde er gestoppt bevor er überhaupt in die nähe kam von Sharotar.
Veamot riss ihn herum so das Kaiden auf den Boden landet. Was soll das? knurrte er. Der Hauptmann lies sich dadurch nicht beeindrucken.
Willst du dich umbringen Junge? fragte er ernst. Kaiden stieß ein Knurren aus. Dieser Kerl muss aufgehalten werden. Jemand muss ihn stoppen!
Und du willst dieser jemand sein? Vehamot schüttelte den Kopf. Wie willst du schaffen woran Varresh und Shaian gescheitert sind?
Denkt doch mal nach. Ich kann dich gehn lassen Kleiner aber dann hilft du ihnen nicht sondern bringst ihnen mit deinem Tod nur noch mehr Leid.

Kaiden sah ihn missmutig an. Dann fuhr er sich mit dem Handrücken über das Gesicht und richtete sich auf. Seine linke Hand ballte sich zur Faust.
Wir müssen doch irgenetwas tun. Vehamot nickte daraufhin. Natürclih nur im Moment können wir hier nichts mehr ausrichten.
Wir sollten einen Taktischen Rückzug in betracht ziehen
. Wieder stieß Kaiden ein Knurren aus und funkelte Vehamot an.
Rückzuck? Rückzug? Varresh stirbt vieleicht Shaian schwebt auch in Lebensgefahr und wir sollen uns zurückziehen?
Das glaub ich jetzt nicht.
Kaiden fuhr herum und starrte vor sich hin.

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Zuletzt von Fial-Dark am Di Aug 31, 2010 7:02 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Di März 09, 2010 7:54 pm

Scharotar lachte laut auf. Der Zauber der kleinen Hexe prallte noch einige Meter vor dem Mann gegen ein magisches Schild. Du kleiner Wurm willst es mit MIR aufnehmen?, lachte er. Nun denn. So sei es. Er erhob seinen linken Arm. Um Chidori blies ein kleiner Wind, welcher von Sekunde zu Sekunde stärker wurde. Nach einem kurzen Augenblick befand sich die Hexe inmitten eines Wirbelsturms. Dieser packte sie und wirbelte sie herum. Immerwieder um die eigene Achse. Dann bewegte sich der Sturm auf die Anderen zu. Doch er packte diese nicht. Sondern tanzte nur, mit Chidori im Inneren, um die Anderen herum. Dann donnerte es und mit einem gleißenden Lichtstrahl wurde der Wirbelsturm von einem Blitz getroffen. Es zischelte kurz, dann löste sich der Sturm auf und schleuderte die junge Hexe weg.
Scharotar lachte. Plötzlich verschwand der große weiße Drache vom Feld. Und nur ein Zwinkern später auch der Mann. Am Rande der Ebene tauchten beide wieder auf. Weit entfernt von der Schlacht hatten einige Lakaien auf ihren Meister gewartet. Bringt ihn nach Drakar. Geht die Schleichwege und werft ihn in den Kerker. Die magischen Vorkehrungen sind schon getroffen. Aus diesem wird er nicht entkommen. Auch wenn er ein Drache ist. Ja Meister, sagten seine Diener, verbeugten sich kurz und gingen dann zu Shaian.
Scharotar verschwand wieder und tauchte an einem Höhleneingang wieder auf. Er ging in die Höhle und fand dort zwei Lebewesen. Die Elfe und Varresh. Scharotar grinste. Varreshs Brustkorb hob und senkte sich nicht. Er war bleich. Kein Atem mehr zu sehen. Und was noch auffälliger war. Dort lag kein Drache, sondern ein Krieger des Schattenreichs. Varresh war tod und hatte sich wieder in einen Menschen zurückverwandelt. Kurz sah der Mann die Elfe an. Dann ging er zu Varresh. Mit einem Zauberspruch ließ er diesen schweben. Dann verschwand er mit diesem.

Lin lag auf den Armen Dahleths. Gleich nachdem Chidori so vernichtend geschlagen wurde und Shaian plötzlich verschwunden war, hatte es die Elfe nicht mehr auf ihren Beinen gehalten. Sie war zusammengebochen und weinte die ganze Zeit füchertlich. Schaian, murmelte sie immer wieder zwischen dem Schluchzen. Dahleth schaute zu den Anderen. Um Chidori wurde sich gerade gekümmert. Wir sollten hier erstmal verschwinden, meinte der Hauptmann.

Llael hatte sich von dem ganzen Trubel abgewendet. Nachdem sich Varresh die Elfe geschnappt hatte und verschwunden war, schaute Llael zum Himmel und sah wo der Drache runtergegangen war. Der Mensch befand sich nun auf dem Weg dorthin. Er hoffte nur das die beiden okay waren.
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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Sa März 13, 2010 2:05 am

Die kleine Hexe schlug hart auf dem Boden auf und blieb vorerst regungslos liegen. Nicht doch. Chidori! schrie Savina und lief zu ihr. In diesen kurzen Augenblick, wo alle ihre Augen auf Chidori gerichtet waren, verschwand der Fremde mit Shaian. Erst Sekunden später bemerkte Dekar, dass etwas nicht stimmte, denn Lin fiel in Ohnmacht. Der Lichtkrieger wandte sich um. Wo ist Shaian?? Und wo ist der Fremde? fragte er in die Runde. Doch keiner wusste darauf ne Antwort. Er hat Shaian mitgenommen, anders kann ich es mir nicht erklären. Ich verstehe nur nicht was er vorhat. sprach Savina.
Daleth, der inzwischen Lin auf dem Arm genommen hatte schlug vor sich erstmal zurückzuziehen. Alle stimmten zu und machten sich auf in Richtung Heimat. Doch ein jeder war mit dem gedanken bei diesem Ereignis, welches vor wenigen Minuten stattfand.
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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Sa März 13, 2010 3:49 am

Kaiden konnte nur fassungslos dem ganzen Treiben zusehen. Er hatte eingesehen das im Moment jeder weiterer Angriff nutzlos ist.
Als Chidori von Sharotar getroffen worde konnte Vehamot ihn nicht mehr halten oder wollte es vieleicht auch nicht und Kaiden rannte zu ihr.
Wenig später verschwand Sharotar samt dem weißen Drachen. Jemand von der Lichtseite fiel in Ohnmacht. Lin.
Kaiden kniete neben Chidori und hob langsam ihren Kopf an. Sie war bewusstlos. Vehamot trat hinter ihn. Wir ziehen uns zurück.
Er wandte sich an einen Wachmann. Sorgt dafür das den Verletzen geholfen wird. Ich möchte so schnell wie möglich nach Drakar. Ich habe da ein ungutes Gefühl. Kaiden sah sich um. Überall zeugte es von der zerstörung die die Drachen mit ihren Feuersturm angerichtet hatten.
Drachen. Die mächstigsten Wesen Aeons. Doch wozu war dieser Kampf nur gut gewesen? Von überall her hörte man die Schreie der verletzten.
Der junge Krieger sah einen halb verbrannten Mann, der sich einen weg durch die liegenden bahnte. Er schien etwas zu suchen. Kaiden wollte gar nicht erst wissen nach was. Viele Krieger ob Licht oder Schattenseite würden nicht mehr in ihre Heimat zurückkehren.
Diese Schlacht war ein reines Gemetzel dank eines einzigen Mannes. Wie konnten Shaian und Varresh sich nur so von ihn Manipulieren lassen.
Kaiden senkte den Kopf. Der Wachmann gab Vehamots befehl weiter und langsam sammelten sich die Krieger der Schattenseite. Sie wirkten Mutlos und teils soagr gebrochen. In ihren Gesichtern stand ein furchtbarer Ausdruck. Sie fürchteten das was noch kommen würde.
Kaiden hob Chidori auf und trug sie in den Armen bis zu einen der Pferde. Das Tier schnaubte. Angstschweiß klebte an seinen Fell. Auch die Pferde der Krieger waren weniger geworden so das manche sich ein Tier teilen musste.
Er hob Chidori auf das Pferd reichte die Zügel einen der Lichtkrieger der ihn verständnislos ansah und setzte sich dann auf sein eigenes Reitier.
Es dauerte nicht lange da gab Vehamot auch schon den Befehl aufzubrechen.
Kaiden warf einen Blick nach hinten. DIe Ahnzahl der Krieger die sie begleiteten war deutlich gesunken. Chidori lies er zurück.

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Zuletzt von Fial-Dark am Di Aug 31, 2010 7:03 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Do Apr 22, 2010 9:19 am

Llael betrat die Höhle wenige Sekunden nachdem er sie gefunden hatte. Dort so hoffte er, würde er den schwarzen Drachen und die Elfe vorfinden. Doch die Höhle war leer. Hab ich mich geirrt, dachte Llael und wollte schon wieder gehen, da sah er enen blauen Kleidungsfetzen hinter einer Ecke vorragen. Der Mensch ging langsam daraufzu. Plötzlich wurden seine Schritte schneller, denn er erkannte was dort lag. Saphira, rief er und kniete sich neben die bewusstlose Elfe. Blutüberströmt lag sie da und regte sich nicht. Llael drehte sie auf die Seite und sah die tiefe Verletzung, welche von der Klinge stammte. Oh nein. Sofort erhob sich der Mensch, nahm die Elfe in den Arm und verließ nach einem weiteren prüfenden Blick die Höhle. Von Varresh fehlte jede Spur, nur große Blutlachen waren auf dem Boden zu sehen.
Mit Saphira im Arm lief Llael weder in Richtung Schlachtfeld. Er wusste dort würde ihm nicht geholfen werden können. Doch dort befand sich auch sein Pferd. Und dieses würde er nun brachen.
Kurz legte er die Elfe auf das verbrannte Feld um so schnell wie möglich nach seinem Pferd zu suchen. Nach einigen Augenblicken hatte Llael es gefunden. Verängstgt hatte es neben mehreren verkohlten Leichen gestanden. Nun führte der Mensch das Pferd zu der Stelle wo Saphira lag. Dort beruhigte er es nocheinmal bevor er die Elfe auf das Pferd setzte. Kaum sass sie schwang er sich hinter sie auf den Rücken des Tieres und ritt los. Er folgte den Spuren des sch zurückziehenden restlichen Armee.

Am Horizont tauchten die weißen Türme der Stadt Shima auf. Ein kleiner Rest der von hier aufgebrchenen Armee bahnte sich ihren Weg durch das Gras. Jeder Schritt brachte sie mehr und mehr nach Shima. Viele stützen sich gegenseitig beim laufen, während einige getragen werden mussten. Die am schwersten Verletzten wurden von den Pferden getragen. Kaum hatte die kleine Truppe die Tore der Stadt erreicht, schwangen diese auf. Mehrere Wachen und sogar normale Bürger kamn aus der Stadt herausgerannt und halfen den vielen Kriegsopfern.
Am Ende der Lichtkrieger lief eine kleine Gruppe. Diese bestand aus den treuen Freunden Shaians und dem Elfenhauptmann. An diesen gelehnt lief eine kleine zierliche Elfe mit in die Stadt. Lin zitterte am ganzen Leib. Der Kampf, die Wanderung zurück zur Stadt und die vielen sorgenvollen Gedanken an Shaian laugten sie immer mehr aus. Wenn Dahleth nicht an ihrer Seite wär, würde die Elfe af der Stelle umkippen. Während den Verletzten geholfe wurde sah Dahleth zu Dekar und den Anderen. Ich weiß ihr seid erschöpft aber wir müssen Lord Raphael Bescheid geben was vorgefallen ist. Ers dann können wir uns eine Pause und Erholung für einen Augenblick gönnen.

In Drakar herrschte ja schon immer finstere Stimmung. Doch dieser Tage lauerte hier in der Stadt noch mehr das Böse. Dies merkten sogar die finstersten Gestalten in Drakar. In der Nacht zogen mysteriöse Nebelschwaden durch die Strassen und seid neustem hörte man aus dem Herrscherhaus so ein merkwürdiges Geräusch. Einige sagten es handelte sich um ein Stöhnen, andere meinten es war ein Schrei. Doch nie war etwas an den Fenstern des Hauses zu sehen.
Die Nacht brach langsam herein in Drakar, doch noch immer herrschte geschäftiges Treiben auf den Strassen in der Nähe des Herrscherhauses. Ein kleiner Trupp verletzter und gebranntmarkter Kämpfer tauchte nach Tagen des Marsches endlic nach Hause. Kaum hatten sie die Strassen Drakars betretten, erschienen rotklühende schwebende Lichter in den Strassen. Sie führten wie in einer Kette zum leeren Platz vor dem großen Haus. Die Bewohner Drakars sahen erschrocken den Lichtern hinterher. Nach wenigen Augenschlägen wurde der Platz hell erleuchtet. Mitten vor dem Herrscherhaus stand eine Gestalt, eingehüllt in einen schwarzen langen Umhang. Mit tiefer fester Stimme begann diese zu den Bewohnern zu sprechen.
Während ihr euch hier in seelenruhig euren täglichen Geschäften nachgegangen seid herrschte in der Farian-Ebene ein Kampf. Dort bekämpften sich euer Herrscher Varresh und der Sohn Raphaels, Shaian. Während ihr so vor euch hingelebt habt, habe ich meine Pläne geschmiedet. Habe jeden Zug genau geplant. So auch den Kampf auf der Ebene, mit den Herrschern als meine Maroinetten. Nun seht wer gewonnen hat. SEHT WER DEN GROßEN KAMPF GEWONNEN HAT. Die letzten Worte schrie der finsere Mann in die Menge. Die letzten Buchstaben halten noch durch die Strassen, da bewegte der Mann seinen Arm und er zeigte auf die Tür des Herrscherhauses. Vor wenigen Sekunden hatte sich dort noch nichts befunden. Doch nun bildee sich wie aus einem Dunstschleier heraus eine Silhouette. Sie wurde immer klarer und nur ein Augenschlag später erkannten die Bewohner wer dort hang.
Blutüberströmt, nur mit einer Hose bekleidet und einer tief klaffenden Wunde am Herzen hing Varresh Vizarr an der Eingangstür zum Herrscherhaus. Beide Arme waren waagerecht vom Körper weggesreckt.
Der Kopf hing leich nach unten. Seine Augen waren geschlossen, doch noch immer floss etwas Blut aus seinem Mund.
Ab heute wird hier ein anderer Wind wehen. DENN ICH habe ihn getötet. ICH habe euren herrscher von dieser Welt erlöst und ICH werde sein Nachfolger werden. ICH herrsche ab sofort über dieses Land und seiner Bewohner. Ich werde nicht so ein versagender Herrscher sein wie Varresh. Er, er vieles einfach durchgehen ließ. Er war schwach und das bis zum letzten Augenblick.
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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Do Apr 22, 2010 11:11 am

Ein Raunen ging durch die Menge als die Szenerie ihren Lauf nahm. Der Sohn Banmors hing am Herrscherhaus und es gab keinen Zweifel daran, das sein Herz kein Leben mehr barg. Manche Bewohner Drakars brüllten auf. Andere starrten einfach nur fassunglos auf den Toten Halbdämon und der dunklen Gestalt die gerade ansprüche auf den Tron erhob. Kaiden konnte seinen Blick von Varresh nicht losreißen.
Für ihn schien es als würde vom einen auf das andere Mal die Welt auf den Kopf stehen. Tausende Gedanken schossen ihm durch den Kopf.
Nun würd Drakar also unweigerlich in die Hände dieses Tyrannen fallen und es gab niemanden der ihn dran hindern würde.
Er dachte an Chidori. Ihr Bruder war tot. Der letzte der von ihrer Famiele noch übrig geblieben war.
Trin. Sie hatte ihn geliebt wenn er sie auch benutzt hatte. Für viele hier brach gerade eine Welt zusammen. Oder veränderte sich alles.
Kaiden selbst überkam ein Gefühl des Mitleides. Varresh Vizzar war nicht stark genug um den Intriegen dieses Tyrannen zu trotzen.
Für diesen war er nichts weiter als eine Marionette gewesen, die es galt zu einen gloreichen Theaterstück auftreten zu lassen.
Eine Spielfigur die nun nicht mehr gebraucht und einfach wegeworfen wurde. Er erinnerte sich an die Worte des Haöbdämons als er mit ihm auf den Friedhof im Sumpf stand. Der Halbdämon wollte nur sein Volk verteidigen. Der Krieg war für ihn nie einfach nur ein gemetzel Gewesen so wie es Kaiden von Dämonen erwartet hatte. Er war ein Aufbegehren eines versklavten Volkes. Varresh hatte ein Teil der Wahrheit gekannt und nun sich daran verbrannt. Kaiden riss seinen Blick los und starrte auf den Boden.
Und was war nun mit Shaian? Was hatte dieser Mann ihm angetan. Hinter ihm bewegte sich jemand. Es war Vehamot. Er schwieg und sah einfach nur zum Toten hinauf. Sein Gesicht war zu einer ausdrucklosen Maske erstarrt.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   So Apr 25, 2010 5:39 am

Der Herrscher Sohn schrie, doch es half nichts. Somit konnte er sich auch nicht aus den ketten befreien, die ihn Gefangen hielten.
Durch die Schreie und die kläglichen versuche sich zu befreien wurde er immer schwächer, so dass er nun tief und fest schlief.

Dekar nickte. Sie wollten sich gerade auf den Weg zum Thronsaal machen, als auch ihnen auch schon Joshua entgegen lief. Oh mein Gott was ist passiert! Der Herrscher will sofortigen Bericht von euch. Er schaute sich die einzelenn gesichter genau an. Wo ist Shaian? Dekar seufzte und wollte gerade zum Sprechen ansetzen, als Savina in unterbrach. Wir erzählen alles haargenau wenn wir im Thronsaal sind. Aber erst müssen wir Chidori in eines der Zimmer legen. Joshua nickte und begleitete den Trupp in den Thronsaal, während Savina Chidori in eines der Zimmer legte. Blitzschnelle eilte sie dem Trupp, nachdem die kleine Hexe sicher war, dem Trupp hinterher. Raphael saß nicht wie gewohnt auf seinen Thron. Nein, er stand am Fenster und schaute in die Ferne. Da seid ihr ja endlich! sprach er in einem majestätischen Ton. Ich befürchte ihr habt nicht sonderlich gute Nachrichten, oder?

Ein wimmern war aus einem der Schlafsäle von Shima zu vernehmen. Doch niemand schien es zu vernehmen, denn die Bewohner waren viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Die Nachricht, dass Varresh verschwunden sei und Shaian entführt worden ist, verbreitete sich schnell.
Chidori lag in einem der Zimmer im Herrscherhaus und schlief. Allerdings sehr unruhig, denn sie hatte einen schlechten Traum. Erinnerungen an ihre Vergewaltigung, Sinthoraz, Kaiden und der Tod ihres Bruders vermischten sich zu einem grausamen Alptraum.
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BeitragThema: Re: Blutkrieg   So Mai 09, 2010 6:37 am

Trin konnte sich an die letzten Tage nicht erinnern. Erst jetzt wo sie vor Drakar angekommen waren begann sie langsam wieder auf etwas zu reagieren. Die junge Elfe hatte noch immer mit ihrer Verletzung, welche sie von Scharotar erhalten hatte, zu kämpfen. Was kein Wunder war. So eine Wunde würde doch mehr als ein paar Tage brauchen um zu heilen. Doch die Elfe hatte einen viel tieferen und nicht zu erkennenden Schmerz davongetragen. Ihr Herz war zerrissen worden. Scharotar hatte es ihr mit einem Ruck aus dem Leib gerissen, so fühlte es sich jedenfalls an. Ihr Leben hatte keinen Sinn mehr. Warum denn auch? Schließlich war der Grund für ihr Leben nicht mehr da. Er war einfach verschwunden. Trin rang wiedermal mit den Tränen, so wie sie es seit sie vor zwei Tagen erwacht war die ganze Zeit tat. Er war nicht mehr da, würde nie mehr kommen. Nie mehr konnte sie ihm sagen wie dankbar sie für die Rettung war. Doch viel Schlimmer war. Sie konnte ihm nicht mehr sagen wie sehr sie ihn geliebt hatte. Sie konnte ihm es einfach nicht mehr sagen. Sie hatte nicht verhindern können das der finstere Mann ihn ihr weggenommen hatte. Scharotar hatte der Elfe die Möglichkeit genommen sich von ihm zu verabschieden. Sie hatte keine Möglichkeit gehabt ihn noch einmal zu sehen, ihn nocheinmal auf seine sanften Lippen zu küssen und Varresh Vizarr zu sagen wie sehr sie ihn liebte. Saphira fühlte sich so leer.
Der gesammelte Trupp durchschritt die Tore von Drakar. Sie liefen durch die Strassen der Stadt. Rechts und links erschienen rote Lichter, welche sie Truppe zum zenrum führten. Viele der Krieger schauten erschrocken auf diese Dinger, doch folgten sie ihnen. Auch wenn sie nicht genau wussten warum. Im Zentrum angekommen sah die kleine Armee was da gerade vor sich ging. Scharotar tauchte auf, verkündete etwasd und entblöste jemanden an dem herrscherhaus. Die gesamte Truppe zuckte zusammen, als sie erkannten wer dort an das Haus genagelt hing. Es war ihr Herrscher Varresh. Halb nackt und tod. In Saphira schrie etwas auf. Ihr Mund war offen doch würde der Schrei nie ihren Mund verlassen. Llael sah geschockt auf den jungen Krieger. Der Mensch konnte nicht glauben was er da sah. Als er Saphira in der Höhle gefunden hatte, hatte er auch das viele Blut gesehen. Insgeheim hatte der Mann gehofft das sich varresh einfach nur davongeschlichen hatte. Doch nun da er ihn dort vorne hängen sah, verließ Llael diese einzige Hoffnung. Er wendete seinen Kopf ab, er konnte es einfach nicht ertragen den Krieger dort hängen zu sehen. In ihm kochte die Wut. Wut auf einen Tyrannen, welcher nun dort vorne stand und sich über alle hier lebenden lustig machte. Llael Augen wanderten zu der Elfe, welche neben ihm stand. Ihre Augen waren leer, doch starr nach vorne gerichtet. Erst dachte Llale sie starrte auf Varresh, doch dann viel ihm auf das sie Scharotar anfixierte. Irgendwas in ihrem Blick war anders, doch noch konnte der Mensch nicht genau sagen was es war. Er hatte auch nicht die Möglickeit sich darum genauere Gedanken zu machen, denn da ertönte auch schon eine laute Stimme. Llaels Blick sprang sofort wieder auf Scharotar über. Der Mann stand im zentrum und zeigte mit seiner Hand auf die Gruppe. Lasst sie nicht entkommen, schrie er. An ihnen werde ich ein weiteres Exemple statuieren.

Während Scharotar mit den Bürgern Drakars sprach und seine Beute präsentierte, liefen seine Anhänger schwer bewaffnet durch die Strassen und blockierten alles was eine Möglichkeit bot aus der Stadt zu fliehen. Drakar wurde regelrecht abgeriegelt. Nachdem der finstere Mann mit seiner Rede fertig war, ließ er seinen Blick über die Menge schweifen. Dabei viel ihm eine kleinere Gruppe von Kämpfern auf. Ah da seid ihr ja. Werdet meine nächsten Opfer, grinste er und schrie dann mit einem mal los. Lasst sie nicht entkommen. An ihnen werde ich ein weiteres Exemple statuieren.

In Shima berichteten die Freunde Shaians was auf dem Schlachtfeld passiert war. Wie derMann auftauchte, die beiden zu Drachen wurden, gegeneinander kämpften und schließlich Varresh mit der Elfe verschwand. Wie Shaian vom Himmel fiel und wenige Sekunden später verschwand. Die Freunde sahen schrecklich aus. Überall an ihnen klebte noch das Blut, sie rochen nach verbranntem und konnten sich kaum noch auf den Beinen halten. Lin lehnte sogar schon an Dahleth.
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