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 Blutkrieg

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Fial-Dark
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BeitragThema: Blutkrieg   Do Sep 17, 2009 6:18 am

Seid Anbeginn der Zeit bekriegten sich zwei Völker.
Jene die zwischen den Schatten wandeln und jene die dem Licht der Sonne huldigen.
Ein Kampf der niemals enden wollte bis sich schließlich zwei Krieger erhoben.
Ein Krieger des Lichtes, ein Krieger der Schatten.
Die Alten Führer wurden gestürzt. Eine Zeit des Friedens brach an.
Unter ihrer Herrschaft schwiegen die Schwerter.

Doch nun wird der Friede bedroht. Die Alten Herrscher werden erneut fallen.
Eine neue Zeit wird anbrechen und niemand weiß was du Zukunft bringen wird.

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Zuletzt von Fial-Dark am Di Jan 31, 2012 10:07 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Fial-Dark
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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Do Sep 24, 2009 11:43 pm

Blutkrieg

Erneut nahmen die Linien im inneren der Kugel eine andere Form an.
Sie schlängelten sich nun umeinander und erstrahlten im helleren Rot als zuvor.
Eine weitere Bewegung lies sie wieder auseinander treiben.
Wie faszinierend war doch dieses Magiespiel. Seufzend ließ Varresh Vizarr den Arm sinken.
Die kleine Kugel immer noch fest im Griff. Es war das einzige was ihm noch von seiner Mutter geblieben war. Das letzte Geschenk das er von ihr erhalten hatte.
Das ‚Anima’ wie sie es nannte. Varresh betrachtete die tanzenden Linien noch eine Weile dann erhob er sich und verstaute die Kugel wieder in seiner Tasche.
Genug jetzt mit alten Erinnerungen sprach er müde und räkelte sich übertrieben.
Er hatte wirklich besseres zu tun als sich im Vergangenen zu verlieren.
Der Halbdämon griff nach seinem Waffengurt. Während er ihn anlegte schritt er zum offen stehenden Fenster.
Der ihm so vertraute eisige Wind schlug ihm entgegen.
Seine scharfen Blicke durchdrangen die Dunkelheit. In Drakar war es immer Nacht.
Das Licht hatte hier nichts zu suchen. Und doch kamen sie oft hier her.
Krieger des Lichtes aus Shima welche mit dem Anführer der Schatten verhandelten.
Varresh hasste es. Er hasste all die Lichtbeter.
Für ihn war es unverständlich das sein Vater ihnen nun freien Zutritt nach Drakar gestattete.
Am liebsten würde er sie verjagen. Nein nicht einfach nur verjagen.
Er würde sie töten, wenn er nur eine Gelegeheit dazu bekam.
Aber der Herr von Drakar verhängte für all jene grausame Strafen, die es wagten sich seinen Anordnungen zu widersetzten.
Einst war es anders. Noch bevor Banmor die Führung der Schatten übernahm, herrschten andere Zeiten.
Als das führen eines Schwertes noch etwas bedeutete.
Um die Macht noch gekämpft wurde und nur die starken überlebten.
So wie es nun lief war es einfach nicht richtig.
Varresh sah all dies als Verrat gegenüber dem eigenen Volk an.
Er sehnte sich nach dem Klang der Klingen wenn Stahl auf Stahl schlug.
Der Geruch des Blutes und das Gefühl der Überlegenheit.
All dies schien ihm schon so Fremd.
Wann endlich wird das vorbei sein? Man kann doch den Lichtbetern nicht alles erlauben gab er von sich.
In der Ferne erblickte er ihr Banner.
Schon wieder Boten des Lichts. Varresh stieß sich vom Fensterbrett ab und eilte aus seinem Zimmer.
Er wollte sich nicht entgehen lassen was sein Vater nun wieder mit ihnen zu Bereden hatte.

Als er durch den Korridor schritt, sah er vor sich zwei dieser im so verhassten Lichtkrieger. Sie waren eindeutig auf den Weg in den Herrschersaal von Drakar.
Dies war auch sein Ziel. Unweigerlich würde er ihnen dort erneut begegnen.
Varresh lief an ihnen vorüber und warf einem der Krieger einen missbilligen und kalten Blick zu
dann verschwand er aus ihren Sichtfeld.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Do Sep 24, 2009 11:45 pm

Warum immer ich? fluchte Shaian innerlich. Sein Nebenmann schaute ihn schon etwas verwirrt an. Hast du was? fragte dieser nun seinen Begleiter. Shaian schreckte auf. Was? Ich? Ähm nein... es ist nichts....! log er und ging weiter in die tiefe Finsternis hinein. Sein Vater war der Herrscher von Shima. Somit hatte es Ian nicht besonders leicht, denn ímmer wenn sein Vater mit dem Herrscher der Finsternis verhandeln wollte, musste nach Drakar gehen. Und jedes Mal kehrte er mit noch schlechterer Laune wieder nach Hause zurück. Viele meinten, dass er viel zu verklemmt und verbissen wäre. Er solle ruhig mal Spaß am Leben haben. Doch er sah es anders. So konnte er einfach kein Leben führen. Er hasste es regelrecht Bote zu sein, aber da er seinen Vater respektiert, tut er ihm jedes Mal diesen Gefallen. Viel lieber würde er zu Hause mit seinen Freunden trainieren und rumalbern. Doch das ging leider bei der Abstammung nicht. Er seufzte. Langsam näherten sie sich immer mehr den Herrschersaal, wo sich der Schattenlord befand.
Nun kam er an einem dunklen Korridor an. Wir sind gleich da, murmelte er dem anderen zu. Dieser nickte und blieb dicht hinter Shaian. Wie aus dem nichts tauchte plötzlich eine finstere Gestalt aus der Dunkelheit auf. Shaian musterte diesen. Er war ungefähr genauso groß wie er selbst und hatte ebenso schwarze Haare. Er trug hauptsächlich nur schwarz. Nur seine Augen fielen besonders auf. Blutrote Augen funkelten ihn aus der Dunkelheit an. Mit schnellen Schritten kam er immer dichter und glitt an den beiden Lichtkämpfer vorbei. Allerdings bekam Shaian einen eiskalten und bösen Blick zu spüren. Shaian's Knie fingen an zu zittern, jedoch nicht aus Angst sondern, eher vor Kälte. Die Tür zum Herrschersaal schloss sich hinter dem Schattenkämpfer. Okay...nur MUT! sagte er zu seinem Nebenmann und betrat dann gemeinsam mit ihm den Herrschersaal.

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Wieder einmal kehrt Arsinoe Sarti erfolgreich, von einem seiner Jagdausflüge in den Faydark Sümpfen, zurück in sein Haus in der Region um Shi Handan Drakar.

Er hatte ein paar tote Wildtiere in seinem Gepäck und machte sich nun daran sie zu häuten, um die Felle und das Fleisch später auf dem Markt zu verkaufen.

Arsinoe dachte so bei seiner Arbeit über das Gesehene nach.Waren ihm doch wieder mal ein Trupp der verhasten Lichtwesen begegnet aber er hatte sich gut versteckt.Zu schade das ich sie nicht töten darf sagte er zu den toten Tieren die Häute von denen sind so schön hell,die könnt ich gut gebrauchen. Nur zu schade das es von Banmor verboten wurde.Er würde mir weit schlimmeres antun als den von mir so ersehnten Tod.

Zu gerne würde Arsinoe wissen, was zum Henker nun wieder in Drakar vor sich ging und was Banmor wieder mit diesen Missgeburten zu schaffen hat.

Ich werde mir die Geschenisse wohl mal ansehen müssen, sagte er sich und beendete seine Arbeit um dann nach Drakar zu reiten.

Auf nach Drakar mein Freund, sagte er zu Rekjas seinem treuen Pferd und es brachte ihn auf direkten weg an sein Ziel.

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Zuletzt von Fial-Dark am Di Jan 14, 2014 1:31 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Do Sep 24, 2009 11:48 pm

Der Mensch Llael Odari schritt gerade durch die Strassen von Drakar. Er kam gerade von einem Auftrag wieder, welchen er in einer Taverne angenommen hatte. Ihm war dieser Frieden so zuwieder. Er brauchte Abwechslung. Und wenn dieser Abwechslung auch nur darin bestand einige unbedeutende Wesen des Lichts, welche sich in die dunkeln Lande verirrt hatten kaltblütig abzuschlachten. Er genoss diese kleinen Hinterhältigkeiten. Auch wenn er sie zur Zeit noch im Geheimen machen musste. Oh wie er doch hoffte, dass dieser schon sehr zerbrechliche Frieden endlich brechen würde. Wie gerne würde er jetzt sofort losziehen und es diesen wiederwärtigen Lichtwesen zeigen. Doch wie alle Dunklen, fügte er sich seinem Herrscher.
Llael bog in eine Seitengasse ein und betrat die Taverne. Er durchschritt den Gastraum, auf die nervösen Blicke nicht achtend. Im hinteren Teil öffnete er eine Tür und ging in den Raum.
Hier, ich habe eure Mission erfüllt, meinte er mit tiefer Stimme und holte aus einem kleinen Beutel, welchen er an seinem Gürtel befestigt hatte, drei Herzen heraus und warf sie seinem Auftraggeber hin. Ich habe sie fein säuberlich herausgeschnitten. Natürlich während die Lichtwesen noch lebten, grinste er teuflisch. Der ältere Mann, welchen den Autrag erteilt hatte schaute etwas verängstigt drein. Er mochte diesen Llael nicht. Doch er tat seine Arbeit mehr als hervorragend und so konnte er sich auch nicht beschweren. Gibt es Neuigkeiten?, fragte Llael und riss den Mann damit aus seinen Gedanken.
J...Ja. Heute sind wieder Lichtwesen angekommen. Sie sind direkt in Richtung der Festung gegangen. Wahrscheinlich wollen sie wieder irgendwas, stammelte der Mann. Llael bekam einen grimmigen Blick und drehte sich um, in Richtung Tür. Schon wieder verpessten die unsere Stadt mit ihrer Anwesenheit. Pah. Wie ich die hasse, grummelte der Mensch und verließ die Taverne. Ich denke mal ich schaue in die Festung, vielleicht erfahre ich dort genaueres was diese Dinger hier schon wieder wollen, überlegte sich Llael und machte sich auf, direkt zur Festung.
Nach einigen Minuten erreichte er den Eingang zur Festung. Genau dort in einer Ecke sah Llael einen Vampir stehen. Doch er hatte gerade andere Sorgen und so kümmerte er sich nicht um diese Gestalt und ging in die Festung hinein, geradewegs zum Saal des Herrscherhauses.

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Varresh hielt sich nicht lange mit einer Begrüßungen auf, nickte seinem Vater kurz zu und nahm aufstellung neben dessen Tron. Wenig später flogen die gewaltigen Flügeltüren des Tronsaals erneut auf und zwei weitere Personen betraten den Saal.
Er erwartete nun die Gesichter der beiden Lichtkrieger zu erblicken die von den Torwachen eingelassen wurden, doch sein Verdacht erwieß sich als falsch.
Der Söldner und Mensch Llael Odori und Banmors Sklave der Shi Handan Arsinoe Sarti schritten an den Wachen vorbei. Sie verbeugten sich vor Banmor und bezogen ebenfalls an der Seite Aufstellung.
Anscheinend war die Nachricht von der Ankunft der Lichtkrieger schon weit vorgedrungen. Varresh sah zu seinem Vater.
Dieser saß immer noch still auf seinen Thron.
Was diese Lichtkrieger wohl diesmal verlangen würden?
Und was wirst du tun alter Mann? Wirst du diesmal die richtige Entscheidung treffen?, dachte er und maß Banmor mit einem audrucklosesn Blick.
Aber nein. Schloss er seinen Gedanken. Warum hoffe ich das überhaupt noch, wann verhießen deine Entscheidungen den in letzter Zeit etwas gutes für uns.
Varresh wandte sich erneut ab und starrte zur Tür.

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Im Herrscherhaus angekommen machte sich Arsinoe auf den direkten Weg zu seinem Herrn, in dem Wissen das ihn niemand aufhalten würde; da er ja als Banmors Sklave und Handlanger ,immer durchgelassen wurde.Er ging schnell und machte dabei einen Bogen um die Lichtwesen;weil er befürchtete das er Ihnen doch noch etwas antun könnte.
Kurz vor der Tür zum Thronsaal traf er auf Llael Odori;einen alten Weggefährten der ebenfalls in den Diensten von Banmor stand.Für einen Menschen gar kein schlechter Kerl ,dachte Arsinoe sich und begrüßte ihn kurz.
Na weißt du was Sie nun schon wieder hier wollen,fragte er ihn,oder bist du nur hier um dir einen neuen Auftrag abzuholen?
Llael nickt nur ein wenig abwesend als ob er etwas sah und sich keinen Reim darauf machen könnte.
Gemeinsam schritten sie durch das Tor ohne aufgehalten zu werden.
Da steht er ja der aufgeblasene kleine wicht,dachte Arsinoe sich wie er schon wieder so angewiedert seinen vater ansieht.Der hat doch bestimmt wieder nix gutes im Kopf ,wenn man bei dämonen von gut reden kann.
Beide verbeugten sich kurz vor ihrem Herrn und gingen dann auf ihre Positionen bevor die Gesandten eintraffen.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Do Sep 24, 2009 11:50 pm

Bevor Shaian und sein Begleiter den Raum ganz betreten haben, drängelten sich noch zwei weiter dunkle Gestalten an ihnen vorbei. Shaian wurde dabei dermaßen zur Seite geschubst. so das er gegen die Wand flog und sich den Kopf stieß. Sein Begleiter landete auf den Boden. Unhöfliches Pack! dachte der Sohn des Raphals, Herrscher über der Lichtseite. Angesäuert rieb er sich die Stelle des Kopfes, wo er sich gestossen hatte und half seinen Begleiter auf die Beine. Dieser bedankte sich und schaute grimmig zu den Schattendienern. Mutig und voller Tatendrang traten beide vor dem Thron und verneigten sich. Im Namen meines Vaters grüße ich euch! sagte Shaian und richtete sich nun auf und sah Banmor direkt in die Augen. Ich denke mal ihr habt von der Bitte meines Vaters gehört? Nun wir sind gespannt auf ure Antwort. sagte er und schaute sich jede einzelne Kreatur im Saal an.

Chidori saß derweilen in ihrem Zimmer und spielte mit diversen Folterinstrumente und dachte sich höllische Pläne aus, wie sie andere quälen konnte. Sie hasste einfach jeden, mag es Licht und Schattenkrieger sein. Den einzigen, den sie wirklich mochte und vertraute, war ihr Bruder Varresh. Er war wirklich der einzige, der sie verstand. Selbst ihren Vater hasste sie abgrundtief. Und auch als ihre Mutter starb, empfand sie nichts als Hass.
Gelangweilt von ihren Instrumenten ging sie nun nach unten, um ihren Bruder zu suchen und zu nerven. Doch sie fand ihn nirgends. Als sie aber an den Thronsaal vorbeiging, vernahm sie fremde Stimmen. Da sie so neugierig war lukte sie hinein und erkannte direkt neben den Thron, auf dem ihr Vater saß, Varresh. Sie schlich sich herein und stellte sich neben den Lichtkrieger auf. Mit einer ausdruckslosen Miene starrte sie ihren Vater und die Lichtkrieger an. Was die wohl hier wollen? Bestimmt wieder so ein blöden Vertrag abschließen.

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Banmor sass auf seinem Thron. Nacheinander kamen erst sen Sohn, dann verschiedene Schattenbewohner und als letztes die Lichtgesandten in den großen Saal. Der dunkle Herrscher wollte gerade ansetzen zu sprechen, da kam auch noch seine Tochter und stellte sich neben die Lichtwesen. Kurz schaute er diese an, dann wendete er seinen Kopf wieder zu Gästen.
Wenn ihr das so sagt, setzte der dunkle Herrscher an, ja. Vor einiger Zeit kam wirklich ein Gesuch eures Vaters an. Wenn ich mich Recht erinnere ging es darum einige Truppn von meinen Leuten aus den Sümpfen von Faydark abzuziehen, damit ihr dort nach einigen Kräutern suchen könnt, welche besondere Kräfte haben. Habe ich Recht? Banmor fixierte mit seinen dunklen Augen den Lichtjungen.

Llael war vor den großen Türen zum Saal angekommen, da traf er auf Arsinoe, einem alten Gefährten. Dieser fragte ihn auch sogleich etwas, doch Lleal wollte nur endlich in den Saal und so nickte er nur und ging zusammen mit Anderen durch die großen Türen.
Dort angekommen stellte er sich an die Seite und schaute zu Banmor, welcher auf dem Thron sass. Plötzlich schwangen die Türen wieder auf und die Lichtwesen betratten den Saal. Am liebsten wäre Llael losgesprungen und hätte diesen Wichten die Kehle zerfetzt. Doch dies wäre hier und jetzt keine gute Idee. Und so schaute Llael finster drein und hörte sich an, was diese zu dem dunkeln Lord sagten. Doch was Banmor darauf antwortete brachte Llaels Wut nochmehr zum kochen. Diese Lichtwesen, wie konnten sie es wagen. Immer wieder Forderungen. Merkte den niemand, dass sich diese Wesen immermehr im Land breit machten? Der Sumpf war schon immer ein Gebiet wo es von Bösen nur so wimmelte. Und die wollten nun, dass sich dieses Böse nun zurückzog, nur für ein paar nutzlose Pflanzen?

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Zuletzt von Fial-Dark am Mo Mai 23, 2011 4:59 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Do Sep 24, 2009 11:51 pm

Varresh winkte seiner Schwester zu sich. Er konnte sich ein kleines Grinsen nicht verkneifen als er sie neben den Lichtbetern stehen sah. Als sie sich neben ihn stellte legte er ihr eine Hand auf die Schulter. Wichtige Gespräche du weißt schon grinste er sie an wurde dann aber weider ernst. Hinter seiner Stirn arbeitete es. Wenn du so weiter machst dann fürst du uns ins verderben Vater. Wie konnte Banmor nur so manipulierbar sein. Die elendenen Lichtbeter konnten tun und lassen was sie wollten. Solch eine Forderung zu stellen war einfach nur dreißt. Und der Herrscher von Drakar unternahm nichts dagegen. Er bermerkte das auch Llael sich anspannte.
Wer weiß was der Söldner den Boten angetan hätte wenn nur dieses Verbot nicht wäre. Und wer weiß was er selbst tun würde. Varresh ballte seine eine Hand zur Faust. Er wartete gespannt auf den nächsten Zug. Sei es von seinen Vater oder von den Boten.

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Shaian beachtete die kleine neben ihm gar nicht. Er war voll und ganz auf Banmor konzentriert. Sein Begleiter allerdings nahm die kleine sehr wohl wahr. Er fand sie sehr beängstigend. Sie sieht aus, als hätte einen leeren Blick. Sie scheint keine Gefühle auszudrücken. Das ist sehr gruselig. dachte sich dieser und trat einen Schritt dichter an Shaian ran. Dieser war sehhr verwundert von der plötzlichen Nähe seinens Begleiters und machte einen Schritt seitwärts.
Wieder fixierte er Banmor und hob nun die Augenbrauen. Kräuter? Ähm....das mag sein, ja. Aber ich bin noch wegen etwas anderes gekommen. Er machte einen Pause um einen Schritt nach vorne zu wagen. Und zwar geht es um das Erz in eurer Salzmine. Uns ist zu Ohren gekommen, dass ihr es abbauen wollt. Daher fragt mein Vater, ob ihr für uns vielleicht ein wenig davon entbehren könnt. Wir benötigen es für Rüstungen und Waffen. Und wieder wartete er auf die Antwort des Schattenlords. Seine Untertanten wurden allmählich unruhiger.

Chidori tat wie ihr geheißen. Sie lief zu ihrem Bruder. Obwohl es ihr gerade sehr gefiel, dass dieser Lichtkrieger Angst vor ihr hatte. Und deshalb hast du mich jetzt hier hergeholt? Um mir zu sagen, dass dies wichtige Gespräche sind? Als ob ich das nicht selber weiß. murrte sie ihren Bruder an. Sie verschränkte die Arme und verfolgte weiterhin das Gespräch zwischen ihren Vater und den Lichtkriegern. Doch irgendwie wurde ihr nur noch langweiliger. Also stieß sie Varresh an. Mir ist langweilig. Komm spiel mit mir! Dabei zupfte sie an seinem Oberteil.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Do Sep 24, 2009 11:52 pm

Nein, ich habe dich hergeholt damit du nicht weiter bei denen da rumstehen musst. Varresh deutete mit dem Kopf in die Richtung der Beiden Boten. Dann räusperte er sich und sah Shaian direckt an.
Ohne auf eine Erlaubniss seines Vaters zu warten fuhr er fort.
Ihr kommt hier her verlangt von uns das wir unsere Männer in Faydark abziehen welche ein Teil unsere Sicherheit sind. Das alles damit eure arbeiter sich nicht mehr fürchten müssen vor großen Dämonen?
Und nun setzt ihr noch eins drauf indem ihr von uns verlangt das was wir hart erabeitet haben mit euch zu teilen. Nennt mich einen Egoisten, doch sagt selbst habt ihr je mit uns geteilt warum sollten wir es nun tun.
Vieleicht solltet ihr Lichtkinder mal darüber nachdenken bevor ihr so dreiste Forderungen stellt.
Bevor Banmor etwas sagen konnte wandte Varresh sich ihm zu. Verzeih mir mein Herrscher doch steht es uns nicht zu uns frei zu äußern? Wenn es nun so sein soll so bestraft mich dafür.
Mit diesem Worten wandte er sich wieder ab.
Zu seiner Schwester sagte er leise so das niemand anderes es hörte.
Später habe ich mehr Zeit bitte versteh es das ist wichtig. Ich muss verhindern das Vater wieder eine Dummheit macht.

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Aus den Sümpfen sollen wir uns zurück ziehen ,dachte Arsinoe sich. Das würde bedeuten das auch ich wohl meinen Zufluchtsort verlieren würde, sollte es dazu kommen und auch mein Jagdrevier würde sich dadurch arg verkleinern.Er wurde etwas unruhig als er auch noch die 2. "Bitte" hörte und sah wie sich Varresh dazu äußerte.
Ich bin mal gespannt wie diese Sache sich hier entwickelt,ging es ihm durch den Kopf und er entspannte seine Haltung etwas und beobachtete alle Anwesenden.

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Banmor hörte sich die weitere Bitte an, welche die Boten nannten. Es stimmt, vor einiger Zeit wurde durch einen Zufall in der geschlossenen Salzmine kostbares Erz gefunden. Als Banmor davon erfahren hatte, ließ er gleich Truppe entsenden, welche angefangen hatten, das Erz abzubauen. Er hätte nicht gedacht, das die Lichtwesen so schnell diese Nachricht bekommen haben. Nun ja, es war nicht mehr zu ändern. Der Herrscher wollte gerade ansetzen etwas zu sagen, da murrte sein Sohn Varresh schon los. Banmor ließ diesen reden, doch innerlich fing er an zu kochen. Als Varresh fertig war und sich auch noch an ihn selber wandte, richtete sich Banmor auf und schaute seinen Sohn mit etwas kalten Augen an.
Oh natürlich ist es euch gestattet eure Meinung zu äußern. Doch tut dies gefälligst erst nachdem ICH gesprochen habe und auch gefälligst nicht in diesem offiziellen Räumen. Sie sind unsere Gäste und haben euren Respekt und eure Zurückhaltung verdient.
Nachdem er seinen Sohn etwas zusammengestaucht hatte, setzte sich Banmor wieder auf den Thron. Dann schaute er die Lichtboten wieder an. Entschuldigt dieses unhöfliche Verhalten dieses Mannes. Und nun zu eurem Anliegen. Wie ihr wisst, gibt es einen Friedensvertrag und in diesem ist festgelegt worde, dass wir, die Schattenseite und ihr, die Lichtseite, kostbare Ressourcen und ähnliches teilen, wenn sie gefunden werden. Demnach gebe ich euren Gesuch Recht und ich werde veranlassen, dass einiges von dem Erz zu euch geliefert wird. Und nun wegen dem Sumpf und den Kräutern. Da ich diese Bitte schon länger kenne, hab ich auch Gelegenheit gehabt, darüber nachzudenken. Nun, ich werde ebenfalls veranlassen, dass solange wie ihr die Kräuter sucht und sichert, sich die Wesen der Dunkelheit zurückziehen werden. Sobald ihr wieder aus dem Sumpf seid, werden die Bewohner des Sumpfes wieder zurückkehren, in ihre Heimat.
Damit schaute Banmor die Boten an und wartete auf ihre Reaktion.

Llael konnte es nicht fassen, neben dieser dreisten Bitte wegen dem Sumpf, kam nun noch eine dreistere dazu. Nun wollten diese widerlichen Kreaturen auch noch einen Teil des Erzes haben, des Erzes, welches sie mit Mühen aus der Mine arbeiteten. Llael bekam immer mehr Zornesfallten im Gesicht. Seine beiden Hände ballte er zu Fäusten. Der Mensch konnte seinen Zorn geradeso noch zügeln. Doch einer konnte es nicht und Llael schaute Banmors Sohn leicht grinsend an. Ihm ging es runter wie Öl, als Varresh die Lichtwesen so anging. Doch was Banmor darauf antwortete, indem er den zwei Bitten zusagte, ließ Llaels Grinsen wieder verschwinden. Wie konnte der dunkle Herrscher sowas nur machen. Die Leute aus dem Sumpf abziehen war Irrsinn. Der Sumpf war eine wunderbare und perfekte Verteidigungslinie. Sie aufzugeben war einfach nur dämlich. Llael stand gerade so günstig an einer Säule und so ließ er seiner Wut freien Lauf und schlug mit der Faust gegen die Säule, so dass es nur wenige und schon gar nicht Banmor sehen konnten.

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Zuletzt von Fial-Dark am Mo Mai 23, 2011 4:59 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Do Sep 24, 2009 11:53 pm

Shaian schaute sich das Schauspiel zwischen dem Herrscher und dem Schattenkrieger an. Verwirrt zog dieser eine Augenbraue nach oben. Der traut sich aber viel. Gut ich kann mich auch gegen meinen Herrscher lehnen, aber nur weil er mein Vater ist. Der bekommt bestimmt noch eine Menge Ärger. Innerlich freute er sich darüber. Doch er hasste es wenn man jemanden einfach so foltert und ermordet. Deshalb war Shaian auch froh, dass zwischen den Schattenreich und dem Lichtreich Frieden herrscht. Nun sprach Banmor zu ihm und diese Antwort machte ihn noch glücklicher. Nun war er richtig schadenfroh. Mit einem breiten Grinsen schaute er nun auf den Typen, der sich gerade beschwerte. Tja Pech gehabt, was? dachte er sich und wandte sich nun an den Lord. Ich danke euch. Mein Vater und die Bewohner werden bestimmt erfreut sein. Nun Lebt wohl. Er verbeute sich noch ein letztes mal und machte dann mit seinem Begleiter kehrt.

Chidori stand nur stumm neben Varresh und verzog keine Miene und schaute sich das Schauspiel ebenfalls an. Hmm toll Vater du erlaubst denen ja wirklich viel. dachte sie bei sich und setzte sich auf die Treppe. Augf ihren Bruder ging sie nicht weiter ein.

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So so dachte Varresh als er Shaians spöttischen Blick begegnete. Versuchst du mich nun zu provozieren?
Ein fieses Lächeln huschte über seine Lippen.
Wir werden sehn, Sohn der Lichtkriecher was das Schicksal noch bereit hält.
Nachdem die Boten den Saal verlassen hatten wandte er sich an Banmor
Damit nehme ich an diese Sitzung ist beendet.
Aber eine Frage hätte ich da noch. Wie lange gedenkst du denn diese Lichtleute in unseren Sumpf suchen zu lassen?
Wie lange müssen sich die zurückziehen die dort zu Hause sind.
Vater dies ist auch eines unserer Jagdtgebiete und bleibt uns nun verwehrt bis die Lichtkriech...
er verbesserte sich. Die Lichtkrieger wieder abziehen?
Bevor Banmor darauf reagieren konnte machte der Halbdämon eine abweißende Handbewegung. Nun gut ich denke ich habe genug gesagt. Verzeih meiner Dummheit Vater. Ich ziehe mich nun zurück.
Wenn du der Meinung bist es bedarf eine Strafe für mein Vergehen, so stehe ich dem nicht im Wege.
Immerhin hab ich mich geäußert bevor du gesprochen hast und das in einen offizellen Raum.
Ich erwarte keine Bevorteilung nur weil ich dein Sohn bin.
Also gehab dich wohl Vater.
Du Narr fügte er in Gedanken zu. Dann wandte er sich seiner Schwester zu.
Lass uns gehen mir wird sonst noch speiübel. Wieder sprach er so leise das nur sie es hören konnte.
Dann nahm er sie bei der Hand und sie verließen den Thronsaal.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Do Sep 24, 2009 11:55 pm

Gehabt euch wohl, entgegnete Banmor zu den Boten. Nachdem diese den Raum verlassen hatten, schaute der dunkle Herrscher zu seinem Sohn, welcher nun schon wieder anfing zu reden. Lass das gefälligst meine Sorge sein. Wie lange ich sie in den Sümpfen suchen lasse, ist meine Sache und geht dich nichts an, auch wenn du mein Sohn bist. Ich weiß du kannst sie nicht ausstehen, doch halte dich endlich mal zurück. Es gibt auch noch andere Jagdgebiete in unserem Land, nicht nur den Sumpf. Du wirst dich also mal umschaun müssen.
Damit verließ Varresh auch schon den Saal, zusammen mit seiner Schwester. Banmor stand auf und verließ den Saal im hinteren Teil, durch eine Tür, welche direkt in seine Gemächer führte.

Llael musste grinsen, als Varresh Kriecher rausgerutscht war. Endlich mal was in diesem Saal, was einem nicht zum kochen brachte. Doch auch ihm wurde es eindeutig zu viel. Dieses Gehabe vom Herrscher war nicht mehr zu ertragen. Scheiß auf den Frieden. Wir können doch diese erbärmlichen Wesen ohne uns groß anzustrengen ausmerzen. Damit verließ auch Llael den Saal. Gerade als er durch die Tür schritt, stieß er mit einem Dunkelelfen zusammen, welcher gerade durch den Korridor gelaufen war. Llael kannte diesen vom Hören sagen. Es handelte sich um Sinthoraz, einen Dunkelelfen, welcher die meiste Zeit in der Bibliothek verbrachte. Ohne weiter auf diesen zu achten, auch wegen seiner gerade sehr schlechten Laune, ging Llael einfach geradeaus weiter den langen Korridor endlang.
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von Sinthi:
Sinthoraz lehnte mit dem Rücken an einer Mauer neben der Tür zum Thronsaal.
In der einen Hand hielt er ein Buch. Er hatte kein Interesse an dem was dort drinnen gesprochen wurde, darum kam er nie zu diesen Versammlungen.
Allein das Erscheinen der Lichtkrieger hatte ihn an diesen Ort geführt. Ihre Anweseheit machte ihn unruhig. Zuerst wusste er nicht was er davon halten sollte, bis er entdecke das es Vorfreude war.. Vorfreude diese Lichtkrieger zu töten. Es war ein tiefes Verlangen von ihm. Jedoch hielt er sich, gebunden an das Abkommen der beiden Reiche, zurück. Jeder der nicht diesen Hass auf die Lichtkrieger teilte, war in seinen Augen schwach und nutzlos.

Sinthoraz hörte wie die Tür aufging und die beiden Lichtkrieger herauskamen.
Eitle Narren dachte er, dem dämlichen Grinsen der beiden nach zu urteilen hatte der König mal wieder nachgegeben.
Er sah den beiden Lichtkriegern verächtlich nach. Wie gern würde er..
Er könnte es so wie einen Unfall aussehen lassen..
Gerade als er seinen Plan in die Tat umsetzen wollte und sich von der Wand abstieß, steiß er mit jemanden zusammen. Es war Llael, er war schön öfters im Schloss gewesen. Die schlechte Laune des Kriegers war nicht zu übersehen. Es musste wohl etwas vorgefallen sein. Jetzt war seine Neugier doch geweckt. Er entschied sich zu warten und herauszufinden wer noch alles bei der Versammlung war. Viellecht konnte er sich von jemanden die Informationen beschaffen.

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Wieder einmal nur Forderungen und Banmor stimmt allem zu, konnte ich mir ja denken,dachte sich Arsinoe.Mal sehen ob er noch einen Auftrag für micht hat damit ich nicht umsonst hier war.

Mit diesem Gedanken ging er auf die Hintertür im Thronsaal zu und klopfte an.

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Llael hatte nach einigen Minuten des Laufens endlich die großen Tore erreicht, welche aus dem Herrscherhaus führten. Der Mensch durchquerte diese und grübbelte dann was er noch tun würde. So kam er zu dem Entschluss, dass es für den heutigen Tag genug gewesen war. Er war nun seit drei Tagen auf den Beinen, da er für den eigensinnigen Gastwirt eine Aufgabe übernommen hatte einige Lichtwesen zu töten. So begab sich der Mensch nun auf den Weg nach Hause. Zu Hause, so kann man das eigentlich nicht nennen, dachte sich Llael. Es ist doch nur ne kleine Hütte, mit nem Bett und meiner kleinen Waffenkammer. Naja, zum Leben reicht es.
Nach wenigen Minuten laufen durch die Strassen von Drakar, hatte Llael seine kleine Hütte erreicht. Diese befand sich ziemlich am Stadtrand und war wirklich nur eine kleine Holzhütte, mit zwei Fenstern und einer ziemlich kaputten Tür. Dies kümmerte den Menschen aber herzlich wenig, er war eh kaum hier. Eigentlich doch nur wenn er nach langem Jagen mal wieder in der Stadt war. Llael betrat die Hütte, warf seine Waffen auf einen kleinen Tisch, dann zog er seinen Mantel und das Oberteil aus, legte diese auf die Stuhllehne. Kurz gähnte er und so begab er sich zu dem Bett. Der Mensch zog noch seine Schuhe aus und legte sich dann ins Bett, um endlich mal wieder zu schlafen.

Banmor war in seinen Gemächern und machte sich über einem Glas Wein her, da klopfte es an der Tür. Der Herrscher schaute auf und grübbelte, wer es den sein könte. Heute hatte er doch sonst keine Termine mehr. Banmor stellte sein Glas ab. Herein, rief er und war gespannt, wer es den sein könnte.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Do Sep 24, 2009 11:56 pm

Als Varresh den Herrschersaal verlassen hatte bermerkte er das der Dunkelelf Sinthoraz vor dem Saal gewartet hatte.
Da ist wohl noch jemand neugierig dachte er.
Er blieb vor ihm stehn und hob seine Hand zur Begrüßung.
Ich vermute du bist ebenfalls daran interessiert was unser Herrcher so eben beschlossen hat? Ich kann dir nur soviel sagen: Der Faydark Sumpf ist vorläufig für uns als unzugänglich erklärt worden. Die Lichtkrieger fragten an, dort Kräuter sammeln zu dürfen. Deweiteren wird demnächst eine Truppe Arbeiter nach Shima gesandt um einen Teil unseres Erzes zu überbringen. Dies ist der Beschluss Banmors.
Dem hat sich niemand entgegenzustellen.
Varresh machte eine Abweisende Handbewegung. Etwas leiser meinte er dann: Nun das ist seine Entscheidung, ich persöhnlich denke da ein wenig anders drüber. Aber gut es soll wohl erst mal so sein.
Wir werden sehen was geschieht.
Er wandte sich zum gehen.

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Arsinoe wartete nach seinem Klopfen etwas und als er seinen Herrscher hörte trat er ein.
Er verneigte sich und begann dann zu sprechen:
Euer Majestät. Ich wollte mich erkundigen ob Ihr einen Auftrag für mich habt?Da Ihr eben ja beschlossen habt, das man von nun an auf bestimmte Zeit nicht in die Sümpfe darf,kann ich nicht wie gewohnt in mein Zuhause heimkehren. Also brauche ich eine Aufgabe um diese Zeit zu überbrücken.
Abermals verneigte sich Arsinoe und wartete auf eine Antwort.

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Erfreut verließ Shaian und sein Begleiter den Saal. Wir haben es geschafft. Puh. Er atemete tief ein und aus. Sein Begeliter klopfte mit einer Hand auf seinen Rücken. Gut gemacht, flüsterte er ihm zu. Als sie den Saal verließen, begegneten sie einen weiteren Schattenkrieger. Shaian schaute diesen tief in die Augen und ging mit einem triumphierenden Grinsen an ihm vorbei. Dann wandte sich der Sohn des Lords des Lichtes zu seinem Begleiter. Lass uns nach Hause gehen. Die Anderen warten bestimmt schon auf unsere Rückkehr. Dieser nickte und zusammen verließen sie langsam die Dunkelheit...

Chidori schaute wie immer nur zu. Sie konnte zu alledem nichts sagen beziehungsweise sie wollte es nicht. Sie war innerlich froh, dass Varresh sie endlich bei der Hand nahm und mit ihm den Saal verließ. Draußen trafen sie auf Sinthoraz. Noch einer den sie nicht wirklich leiden konnte. Chidori seufzte als sie ihn sah. Gerade wollte sie ihren Bruder weiterziehen, da fing er auch schon an die Story mit dem Lord und den Lichtkriegern zu erzählen. Chidori verdrehte die Augen und verschränkte ihre Arme. Beleidigt stellte sie sich an die Wand und sah in der Ferne, wie die Lichtkrieger gerade das Land verließen. Mit denen hätte ich bestimmt eine Menge Spaß. Leicht verzog sie das Gesicht zu einem fiesen Grinsen. Jedoch wurde sie Gottseidank von ihrem Bruder daran gehindert, denn dieser stand nun wieder neben ihr und nahm sie an die Hand. Mit dem dem selben gesichtslosen Ausdruck wie immer, ging sie mit Varresh in ihr Zimmer.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Do Sep 24, 2009 11:58 pm

Gerade als Sinthoraz der Geduldsfaden zu reißen drohte, erregte Varresh, der soeben aus dem Herrschersaal mit seiner kleinen Schwester kam, sein Interesse.
Offenbar war auch Varresh auf ihn aufmerksam geworden, denn er hielt vor ihm an und begrüßte ihn mit einer Handbewegung.
Bevor er zu einer Frage ansetzten konnte, erzählte ihm Varresh auch schon was sich drinnen abgespielt hatte. Ich hatte mit meiner Vermutung also recht, dachte Sinthoraz.
Allerdings musste er sein grinsen schnell unterdrücken. Dieser Varresh wurde ihm sofort etwas sympatischer als er von ihm hörte wie er über die Ansichten seines Vaters dachte.
Nachdem Varresh mit seiner kleinen Schwester, die ihn aus irgendeinem Grund immer mit einem finsteren Blick bedachte, verschwunden war, ging Sinthoraz mit raschen Schritten wieder in die Bibliothek.
Irgendwo hier muss es doch sein.., murmelte er leise vor sich hin während er ein Regal nach dem anderen absuchte. Die Geschichte mit den Kräutern die für die Lichtkrieger offenbar so wichtig geworden waren, hatte ihn aufmerksam werden lassen. In irgendeinem Buch hier in der Bibliothek hatte er etwas über die Kräuter die im Sumpf wuchsen, kurz überflogen und erinnerte sich schwach das es da auch etwas wichtiges gab.
Mit einem Seufzen ließ Sinthoraz seinen Blick über die ettlichen Buchrücken schweifen. Das wird wohl etwas länger dauern, sagte er zu sich.
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Banmor hatte nicht wirklich einen Auftrag, aber es stimmte, solange die Lichtwesen im Sumpf unterwegs waren konnte auch sein Diener Arsinoe nicht dorthin zurückkehren. Kurz grübbelte Banmor. Doch dann viel ihm was beunruhigendes ein, über was er erst heute morgen informiert worden war.
Ja, ich hätte da eine Aufgabe für dich. Mir ist heute morgen die Nachricht überbracht worden, dass Lichtmenschen grausam zugerichtet und ihrer Herzen beraubt, tot in der Nähe der Grenze gefunden worden. Sie waren anscheinend auf der Flucht vor etwas oder jemandem. Ich möchte das du der sache nachgehts. Dies dürfte sicherlich einige Zeit in Anspruch nehmen. So das du dir wegen dem Sumpf und deiner Rückkehr erstmal keine Gedanken machen musst. Und nun, kannst du dich entfernen.

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Kaiden rannten den Weg zum Tor von Shima entlang. Warum hat mich Rapheal nur nicht nach Drakar mitgehen lassen, dachte er missmutig. Ob er auch denkt das ich noch zu jung dafür bin? Vor dem Tor von Shima hatten sich einige Leute versammelt.
Sie alle waren erschienen um die Boten zu Hause willkommen zu heißen.
Oder eher um als erstes das Erbebniss der Verhandlung mit dem Herr von Draker zu erfahren. Kaiden bahnte sich einen Weg durch die Menge.
Platz da!!! brüllte er Lasst mich durch. Er schlüpfte an einen weiteren Bewohner Shimas vorbei.
Nun sah er Shaian der gerade durch das Tor kam.
Unbeachtet der empörten Rufe die hinter ihm ertönten, drängelte er sich bis ganz nach vorne und rannte auf ihn zu.
He altes Haus. Schön das du zurück bist. Und wie ist es gelaufen? Was hat der dunkle gesagt? Stimmt er zu? Komm erzähl schon.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 12:46 am

Shaian überquerte nun mit seinem Begleiter die Grenze. Nun hatten sie noch einen langen Wegmarsch bis nach Shima vor sich. An den Toren Shimas wurden sie herzlichst von den anderen Einwohner empfangen. Sogleich stürmte auch einer von ihnen auf Shaian zu. Es war Kaiden, ein alter Kumpel von ihm. Shaian schaute ihn verwirrt an. Immer mit der Ruhe, Kai! Lass mich ertsmal ankommen. Er lächelte seinen Freund an und gab ihm zu verstehen, dass dieser ihm nun folgen soll. Sein Begleiter und er begrüßten die Einwohner und gingen nun erstma zu Raphael, dem Lord des Lichtes.
Raphael, Shaians Vater sah auf seinem Thron und unterschrieb gerade sämtliche Anträge der Einwohner.
Shaian und sein Begleiter, gefolgt von Kaiden betraten nun den Raum.

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Wie Ihr befehlt mein Lord,erwiderte Arsinoe Ich werde mich darum kümmern.
Nach einer Verbeugung entfernte er sich rasch und ging in die Stallungen um zu seinem Pferd zu gelangen.
Je eher ich dieser Beschäftigung nachgehe,desto schneller bin ich abgelenkt nich nach Hause zu können,denkt er sich und streichelte Rekjas Hals.
Auf zum See der Tränen mein treuer Freund,rief er und galoppierte durch das Stadttor.Er mußte zuvor noch zu jener Elfe reiten welche einen eigenartigen Bann auf ihn ausübte, weil er ihr noch ein Paar Kräuter und Pflanzen bringen wollte.Sie kam ihm bekannt vor und er spürte ihr gegenüber nicht den Drang sie zu töten.
Warum auch immer irgend was ist an ihr was tief in mir etwas bewegt dachte er und ritt davon.


Silwyna ritt eben so durch den Wald bei dem See der Tränen, als sie ein den Schmerzensschrei eines verletzten Tieres hörte.Seit nunmehr 100 Jahren lebte sie in dieser Gegend und kümmerte sich um die hiesigen Tiere und ihrer Zucht anderer seltener Arten.
Ach wenn Arsinoe ihr doch endlich wieder begegnen würde ,vielleicht könnte sie ihm dieses mal helfen.
Sie vermisste ihren Geliebten sehr, aber noch immer verbarg er ein dunkles Geheimnis vor ihr.
Warum verschwindet er immer wieder spurlos und was macht er dann bis zu seiner Rückkehr dachte sie Aber er muß spüren daß uns was verbindet da er ja doch immer wieder herkommt,zwar unregelmäßig aber er kommt.
Sie ereichte das Tier und versorgte es.
Ich werde dich mitnehmen und gesundpflegen und wenn es dir besser geht kannst du wieder deiner Wege ziehen wie es dir beliebt , sagte sie beruhigend zu dem Tier und nahm es mit.
Ich hoffe er kommt bald wieder vorbei ,denn mir gehen einige Kräuter aus welche in seinen Sümpfen wachsen, dachte sie und ritt auf Winterauge ihrem Greifen schnell mit dem verletzten Wesen Heim, um zu sehen ob Arsinoe vielleicht dort wartete.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 12:48 am

Trin Alania, eine blonde Elfe, stand vor dem Wald von Lorien. Ihr Zuhause, es hatte sich nicht verändert. Immernoch versteckten sich die Elfen größtenteils hier im abgelegenen Wald, welcher von einem großen Gebirge umgeben wurde. Allerdings hatte sich doch einiges geändert. Die Elfen duldeten nun Fremde mehr. Sie gingen nicht mehr ganz so stark auf die Barikaden, wenn jemand in dieses Tal kam.
Trin schaute nochmal auf den Wald. Sie war vor drei Tagen hierhergekommen um ihre Familie zu besuchen. Immerwieder schaute sie in Lorien vorbei und trotz das sie damals vor 9 Jahren weggerannt war, um die entführten Kinder zu suchen, wurde auch sie immer herzlich empfangen. 9 Jahre. Was hatte sie sich eigentlich damals gedacht? Sie war gerade 12 Jahre alt und hatte sich nach dem Überfall ihren Bogen geschnappt und die Angreifer verfolgt. Was hat es gebracht? Die Kinder konnte sie bis heute nicht retten. Wer weiß ob sie überhaupt noch lebten. Nur ein gutes hatte es bis jetzt. Sie war durch ihr Leben auf den Strassen zu einer Meisterschützin geworden und konnte auf sich selbst achten.
Mit diesen Gedanken drehte sie sich um, Lorien nun im Rücken. Sie schritt voran auf das Gebirge zu. Ihr nächstes Ziel ist die Hauptstadt des Lichtreiches Shima.
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von Sinthi:
Sie kamen ihm zu zweit, mit gezogenen Schwertern, entgegen. Mit einem Wutschrei warf sich Thingosil auf sie und schlug mit seinem Schwert nach links und rechts.
Seine Gegner waren unglaublich flink. Sie wichen ein wenig vor seinem Ansturm zurück. Jedoch zogen sie sich keineswegs zurück, vielmehr legten sie gerade soviel Entfernung zwischen sich und Thingosil, dass sie ihre Schwerter gegen ihn zum Einsatz bringen konnten. Thingosil hieb brutal nach dem Krieger am weitesten links und ziehlte dabei auf Kopf und Hals, doch der Mann parierte einen Hieb mit seinem Schwert und duckte sich unter dem zweiten hinweg, dann stieß er nach den Brustharnisch Thingosils. Im letzen Moment drehte Thingosil seinen Körper beisteite, sodass die Klinge am Harnisch vorbeischrammte, anstatt sich in seinen Bauch zu bohren. Rechts von ihm blitzte Stahl, gefolgt von einem stechenden, glühenden heißen Schmerz über der Schläfe. Seine jehe Bewegung hatte ihn vor mehr als einem Hieb gerettet, da der Krieger zur Rechten auf seine Stirn gezielt hatte.
Verdammt, sie sind schnell, dachte Thingosil. Diese Krieger gehörten wirklich zu den besten.
Das Klirren aufeinander prallender Schwerter hallte über den kleinen Hof. Die Krieger waren Meister mit dem Schwert und parierten jeden Angriff Thingosils mit flüssiger Gewandheit und Kraft. Gerade als er zu einem gewaltigen Hieb auf den Kopf des Kriegers ausholen wollte, spürte er kalten Stahl an seiner Kehle und hielt apprupt inne.
Ein leichtes Lächeln umspielte seine Lippen. War ich schon wieder zu unachtsam oder bist du einfach zu gut für mich?, sagte er langsam.
Der Druck der Klinge an seinem Hals verschwand und dafür erklang ein helles Lachen in das die beiden anderen Krieger einstimmten. Thingosil drehte sich um und sah in die leuchtend blauen Augen des Hauptmannes der Hauptstadt Shima, seinem besten Freund.
Du hast dich wahrlich verbessert Thingosil! Vor nicht einmal einem Jahr hast du keine zwei Sekunden gegen die beiden durchgehalten. Und nun muss ich schon einspringen damit keiner ernsthaft verletzt wird. Wenn du so weitermachst wirst du sicher eines Tages der Königlichen Leibwache angehören. Erschöpft ließ sich Thingosil in das Gras sinken. Einer der Krieger kam auf ihn zu und gab ihm ein Tuch. Tut mir leid das du vorhin was abbekommen hast.
Nicht so schlimm, sagte Thingosil, Hauptsache du hälst dich mir gegenüber nicht zurück. Thingosil sah in den strahlend blauen Himmel hinauf. Warum bist du eigentlich erst jetzt gekommen? sagt er nach einer Weile und wand sich an seinen Freund den Hauptmann. Dieser legte den Kopf leicht zur Seite und sah ihn aus seinen hellen Augen heraus anzweifelnd an. Ich habe nunmal auch andere Pflichten als dich die ganze Zeit zu trainieren. Außerdem sind die Boten aus Drakar wiedergekommen.Thingosil riss die Augen auf. Die Boten waren wieder da, das konnte nur gutes bedeuten. Er war gespannt darauf ob nicht schon bald Neuigkeiten bekannt gegeben würden.

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Kaiden folgte Shaian ganz wie er es ihm bedeutet hatte.
Sie betraten den Hauptsaal Shimas gemeinsam.
Er war gespannt was das Gespräch mit dem Anführer der Schattenkrieger bewirkt hatte. Na bald würde er es ja wissen.
Der Herrscher Raphael sas auf seinen Tron und kümmerte sich um sämliche Anliegen der Bewohner in Form von Formularen,

Puh. Das ist aber eine Menge Papierkram. Kaiden staunte nicht schlecht wie viel arbeit für den Herrscher von Shima heute anfiel. Das wäre keine arbeit für mich, grinste er und streckte sich ausgibig. Dann warf er einen Blick in die Runde.
Der Herrschersaal war schon immer einer der fazinierendsten Orte von Shima.
Rießig, mystisch und prunktvoll zugleich.
Kaiden hatte sich immer einmal gewünscht, eines Tages sein Schwert als ein Bewacher Shimas zu schwingen.

Seit dem Verlust seines Bruders an dem Schiksalhaften Tag im kleinen Dorf Vin, war dies sein größter Wunsch. Nie sollten Bewohner der Lichtseite fürchten, ihre Kinder und verwandte an Dämonen zu verlieren, so wie es einst ihm geschah.
Er konnte sich noch sehr gut an das Gesicht dieses Dämons erinnern.
Nie würde er dieses kindliche hinterhältige Lächeln des Mörders aus seinen Gedanken verbannen können. Als er mit ansehen musste wie der Bewohner der Schatten die Klinge durch den Leib seines großen Bruders trieb. Der Dämon, der selbst nicht mehr als ein Kind war. Vin brannte erneut vor seinen geistigen Auge.

Kaiden schüttelte sich. Er riss sich von diesen Erinnerungen los.
Dann zwang er sich zu einen verzogenen Lächeln und versuchte sich seine unruhe nicht von den anderen anmerken zu lassen. Es war Jahre her, doch es schmerzte so sehr als wäre es erst gestern passiert.
Egal wo du auch bist, dachte er. Egal wie alt und wer du nun bist. Ich werde dich finden und dafür bluten lassen, das schwöre ich.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 12:49 am

Raphael schaute von seinem Papierkram auf, als sich die Tür des Herrschersaals öffnete. Der Gefolgsmann neben ihm, welcher dem Lord bei der Arbeit hilft, in dem er ihm erzählt, was in den einzelnen Verträgen und Forderungen, der Bürger, beinhaltet, erschrak und ließ sogleich ein Stapel des Papieres fallen. Auch wenn Raphael seinem Gefolgsmann hundertprozentig vertraut, las er sich jede einzelne Forderung genau durch, damit es nicht zu Missverständnissen kommt. Als die Blätter durch die Lüfte flogen, seufzte der Lichtherrscher auf. Mein lieber Joshua. Hebt bitte die Wertpapiere auf und setzt euch ein wenig hin. Mir scheint, dass sie ein wenig überfordert sind. Er lächelte amüsant und wandte sich nun zu der Tür. Sein Sohn und dessen Begleiter standen dort und verbeugten sich nun. Hinter seinem Sohn erkannte er Kaiden. Erneut lächelte er amüsiert. Dieser Kaiden...er ist echt neugierig. Hoffen wir mal nicht, dass seine Neugier ihm zum Verhängnis werden lässt. Der Lichtlord schaute nun ernst und gab den dreien zu verstehen, dass sie sich setzen sollten. Joshua hatte inzwischen alle Papiere zusammen gesammelt und setzte sich ebenfalls hin, um sich auszuruhen. Nun Shaian, was habt ihr mir zu berichten. fing der Herrscher an und schaute die jungen Männer mit einem durchdringendem Blick an. Shaian stand auf und verbeugte sich nochmals. Mein Lord... begann er. ...Banmor, der Herrscher des Schattens, wird seine Leute aus den Sümpfen vorrübergehend zurückziehen lassen. Dass heißt die Bewohner des Lichtes können nun in Ruhe ihre Kräuter sammeln gehen. Desweiteren werden wir ein Teil des kostbaren Erzes in der Salzmine abbekommen. Shaian stand nun kerzengerade vor seinem Vater. Dieser nickte und lächelte zufrieden. Sehr gut! Gut gemacht ihr beiden. Ihr habt euch einen freien Tag verdient. Nun geht und lasst mich in Ruhe wieder meiner Arbeit nachgehen. Shaian und sein Begleiter nickten und verbeugten sich abermals. Dann verließen sie gemeinsam mit Kaiden den Thronsaal. Raphael und Joshua machten sich wieder an die Arbeit ran.

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Trin war nun schon einige Stunden gewandert und hatte ungefähr einen Viertel des Weges hinter sich. Etwas hungrig und ziemlich müde kletterte Trin auf einen Baum, welcher einsam im Gebirge stand. Man wusste nie, welche Tiere einen angreifen könnten, wenn man sich einfach so irgendwo hinlegte. Jede Unachtsamkeit könnte hier in den Bergen den Tod bedeuten. Auf einem großen Ast sitzend, holte die Elfe etwas zu Essen und Trinken aus ihrem Rucksack.
Nachdem sie etwas gegessen hatte, lehnte sich die Elfe gegen den Stamm und schloss die Augen. Nur ein wenig würde sie sich ausruhen wollen. Es war noch ein weiter Weg nach Shima und sie musste sich ihre Kraft einteilen, wenn sie dorthin gelangen wollte. Trin schossen viele Gedanken durch den Kopf. Was wäre aus ihr geworden, wenn sie damals den Entführern nicht gefolgt wär? Wäre sie da heute so eine gute Bogenschützin? Hätte sie eigentlich jemals Lorien verlassen? Bisher haben doch nur wenige die Wälder verlassen. Die meisten von ihnen wurden auf grausame Weise ermordet, so erzählte man es sich in Lorien. Ob dies wirklich stimmte bezweifelte Trin. Wahrscheinlich waren die Geschchten nur für die kleinen Kinder gemacht, um sie davon abzuhalten Lorien zu verlassen. Mit diesen vielen unzterschiedlichen Gedanken schlief die Elfe schliesslich ein.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 12:51 am

Wie erwartet stand Arsinoe bei Ihrer Behausung, am Ufer des See´s der Tränen und legte ihr ein paar kleine Stoffsäckchen vor die Tür.Er wollte sich gerade wieder davon stehlen ,als Silwyna in ansprach und er auf der Stelle verharrte bis sie näher trat.
Wolltest du einfach so wieder gehen ohne auf mich zu warten,sagte sie.Ich dachte du würdest etwas bei mir bleiben und wir könnten weiter an einer Lösung zu deiner Rückverwandlung arbeiten.Außerdem habe ich hier ein kleines verletztes Tier,bei dem ich deine Hilfe gebrauchen könnte,falls es nicht überlebt.Dann könntest du seinen geist herbeirufen und wir finden heraus wer oder was dies hier angerichtet hat.
Er sagte wie immer nichts aber kam nun näher um sich das Tier anzusehen.
Es wird überleben. Deine Kräfte und Fähigkeiten werden bei weitem genug sein, um es zu retten,sagte Arsinoe. Ich muß wieder einen Auftrag erledigen und werde erst in ein paar wochen wieder hier sein. Deswegen brachte ich nur schnell diese Kräuter und Pilze mit,meine letzten reserven.Teile sie dir gut ein und verschwende nix, den ich weiß nicht wann und wieviel ich dir bringen kann denn die Sümpfe sind auf unbestimmte Zeit für Wesen der dunklen Seite verbotenes Land.Oder aber du mußt ,bei Bedarf,selber hin reiten.Es sollte ja dann sicher sein ,wo wir nicht mehr hinnein dürfen.
Mit diesen worten wandte er sich von ihr ab und ging auf sein Roß zu.
Warte,rief sie. Willst du denn nicht noch verweilen?
Aber er hörte sie nicht oder wollte es wohl auch nicht.Zu unwohl fühlte er sich noch in ihrer Gegenwart.Er stieg auf und ritt gen Westen in den Wald.

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Habe ich das richtig verstanden?,fragte Kaiden den Mann. Es findet ein Fest in Arandil statt? Na wenn das mal keine schöne Nachricht ist.Kaiden sah kurz zu seinen Begleitern. Ich denke wir drei werden da auch erscheinen.
Der Erfolg in Drakar muss doch schließlich gefeiert werden.
Stimmts Shai?

Ein Fest war schon immer eines der schönsten erlebnisse in Arandil-Shima.
Alle kamen sie zusammen, es wurde gesungen und gelacht.
Manchmal kamen sogar Gäste von weit her. Es war doch immer wieder interesannt wer alles so erschien an diesen Tagen.
Es kahm auch schon oft vor das den Gästen Übungskämpfe mit Musik als Begleitung vorgespielt wurden. Das war für Kaiden schon immer das fazienierndste gewesen. Und dann erst da gute Essen. Im lief jetzt schon das Wasser im Mund zusammen. Ja, Kaiden mochte diese Feste.
Ja ich komme auf jeden Fall.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 12:53 am

Nachdem Thingosil von seinen Schwertübungen zurück in seinem Haus war, hört er auf den Weg dahin auch schon von einem Bauern dass es ein großes Fest geben solle in Anbetracht der guten Neuigkeiten die die Boten mitgebracht hatten.
Wärend er sich den Schmutz vom Gesicht wusch, hallte schon das eifrige Schaffen der Büger durch sein Fenster herein.
Nachdem er sich gewaschen hatte klopfte es ungeduldig an seiner Tür und eine ihm wohl bekannte Stimme war zu hören.
Jetzt mach schon auf Thingosil oder soll ich den ganzen Tag vor deiner Tür stehen?
Er machte auf und sein Freund, der Hauptmann der Stadtwache kam herein und trug etwas offensichtlich sehr schweres mit sich.
Ich konnte doch nicht ahnen das du mich sosehr vermisst, wo wir uns doch heute schon gesehen haben und du doch soo beschäftigt bist wie du mir immer vohälst, erwiderte er mit einem frechem grinsen.
Was ist das? fragte Thingosil und deute auf das Mitbringsel seines Freundes.
Der Hauptmann, der sich noch ein lachen verkneifen musste wegen des Scherzes von Thingosil, zog die Decke weg die den Gegenstand darunter bisher verdeckt hatte und offenbarte eine nagelneue Rüstung mit dem Abzeichen der Stadtwache darauf.
Mit offenem Mund starrte Thingosil auf die Rüstung und starrte danach den Hauptmann an.
Was soll ich damit? Nur die Statdtwache darf diese Rüstung tragen!
Nun, ab heute gehörst du auch zu der Stadtwache, sagte der Hauptmann mit gebleckten Zähnen.
WAAAS?? Wieso? Ich dachte die Stadtwache nimmt keine Leute mehr auf?!
Nun musste der Hauptmann lauthals lachen und warf seinen Kopf in den Nacken.
Ich habe mit dem König gesprochen und von deinen Fortschritten erzählt. Er hält es für eine sehr gute Idee das du dich mit den Aufgaben und der Verantwortung einer Stadtwache vertraut machst bevor du vielleicht zu seiner Leibwache gehörst.
Thingosil fühlte sich wie in einem Traum, war das alles wahr? War er wirklich soeben zu einem Mitglied der Stadtwache ernannt worden?
Er schaute auf die Rüstung die der Hauptmann nun auf sein Bett legte.
Der Hauptmann, der seinen Blick bemerkte, lächelte. Ich sollte dir vielleicht helfen die Rüstung anzulegen, du wirst sie heute zu dem Fest tragen.
Thingosil nickte und der Hauptmann fing an seine neue Rüstung an ihn anzulegen.
Als er damit fertig war, legte sich Thingosil noch einen tiefblauen Umhang an und drehte sich zu seinem Freund um. Dieser sah in mit einem vollkommen neuen Ausdruck in den Augen an und Thingosil erschrak beinahe davor. Sein Blick zollte ihm Respekt und einen Anflug von väterlichen Stolz.
Er sah in den Spiegel. Die schwere Rüstung war von feinster Handarbeit und ihr silberner Glanz spiegelte das Sonnenlicht das von draußen hereinfiel. Mit einer automatischen Bewegung legte er seinen Waffengurt mit seinem Schwert und seinem Dolch an.
Dann grinste er sein Spiegelbild an. Die Verletzung die er sich beim Training zugezogen hatte, gab seinem Anblick etwas wildes. Den Frauen gefiel das, das wusste er.
Wollen wir jetzt endlich mal zum Fest gehen oder willst du dich den ganzen Tag im Spiegel betrachten?sagte der Hauptmann belustigt, ich bin mir ziemlich sicher das man nicht auf uns warten wird.
Mit diesen Worten ging er los in Richtung Tür. Thingosil blieb noch einen kleinen Moment und drehte sich vor dem Spiegel. Dann wand auch er sich zum gehen.
An diesen Anblick könnte ich mich gewöhnen, dachte er belustigt.
Mit einem leisen Klacken fiel die Tür hinter ihm in Schloss.

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Als die Tür ins Schloss fiel blieb Kaiden plötzlich stehen, um einen der Leibwache des Thronsaales, etwas zu fragen. Shaian und sein Begleiter, welcher im übrigen Dekar hieß, blieben ebenfalls stehen und lauschten Kaidens Frage. Shai seufzte. Ach ja das Fest, das hätte ich beinahe vergessen. Er lächelte Kai an. Klar gehen wir dahin, Bruder! Ich habe lange nicht mehr gefeiert. Er wandte sich zum gehen. Na kommt Jungs, wir springen unter die Dusche, ziehen und was festliches an und dann machen wir uns auf den Weg nach Arandil. Dekar stimmte zu und lief Shaian hinterher.

Nun war es bereits Abend und ganz Shima waren auf dem Fest in Arandil erschienen. Shaian, Dekar und Kaiden standen etwas abseits und warteten darauf, dass der Lord erscheint, um das Fest und somit das Büffet zu eröffnen. Mensch Alter, dein Vater lässt sich aber viel Zeit. Shaian seufzte. Ja du hast recht. Er ist schon recht spät dran! Ob ihn die Arbeit aufgehalten hat? Er warf einen kurzen Blick gen Horizont, in der Hoffnung er würde die Kutsche seines Vaters erblicken. Doch dem war nicht so also wandte er sich wieder seinen Freunden zu. Wenn er nicht bald hier auftaucht, dann nehm ich das hier in die Hand! sagte er und ballte die Hand zur Faust. Doch kaum hatte er diese Worte ausgesprochen ging auf einmal in der ganzen Umgebung das Licht aus. Nur vorne auf einem Podest mit einem Thronstuhl flackerten zwei große Fackeln auf. Eine majestätische Musik ertönte und Rafael betrat, im Schlepptau Joshua, das Fest. Er stellte sich vor dem Podest auf und verkündete: Sehr geehrte Bürger und Bürgerinnen. Es ist wieder soweit. Das traditionelle Fest nach einer gelungenen Mission findet wieder einmal in unserem Dorf Arandil statt. Rafael lächelt. Ich merke schon. Meine Reden nerven euch. OKay... Lange Rede kurzer Sinn! Das Fest ist hiermit eröffnet. Amüsiert euch und esst euch satt! Mit diesen Worten jubelten alle in der Umgebung und der Herrscher verbeugte sich un setzte sich dann auf seinen Thron. Joshua nahm direkt neben ihm Platz. Dekar grinste Shaian von der Seite an. Na das ging ja gerade noch mal gut. Sonst hätten wir uns deine Rede anhören müssen. Shaian ignorierte das Gesagte und wandte sich um. Lasst uns was essen! Ich habe Hunger! sagte er und ging auf das Büffet zu.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 12:54 am

Arsinoe ritt Richtung Sümpfe, um dort nach einer Spur zu suchen, die ihn weiterbringt bei seinem Auftrag.
Seltsam, wer könnte nur verückt genug sein, um sich dem Befehl Banmor´s zu widersetzen,dacht er sich.Ich hoffe aber das mich dieser Auftrag lange genug beschäftigt, sodas ich dannach wieder in mein Heim kann und es dort nicht mehr von Lichtwesen wimmelt.Geschwind ritt er weiter und suchte nach allem was ihm wichtig erschien.

Und wieder ist er fort ohne sich weiter mit mir zu unterhalten.Immer wenn ich denke ich könnte ihn hier halten um näheres über sein Schicksal zu erfahren verschwindet er.Mit diesen Gedanken kehrte Silwyna mit dem verletzten Tier in ihre Hütte zurück, um sich seinen Verletzungen zu widmen.

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Trin hatte in der Zwischenzeit die Pforte des Lichts erreicht. Sie wartete gedultig darauf, dass sie durchgelassen wurde. Während sie das Tat hörte sie von den Bauern, welche sich etwas Abseits unterhielten, dass es in Arandil-Shima, beim Einbruch der Nacht, ein Fest geben wird. Da Arandil nur einen kleinen Abstecher bedeuten würde, beschloss die Elfe, nachdem sie endlich durch die Pforte gelassen wurde, dass sie sich das Fest einmal anschauen würde.
Nach zwei Stunden schnellen Marsches erreichte Trin Arandil-Shima. Die Leute in den Strassen waren alle aus dem Häuschen und rannten hin und her. Alles sollte für das Fest perfekt sein. Trin ging in ein Gasthaus und bekam ein Zimmer. Dort legte sie ihre ganzen Sachen hin und zog sich für das Fest ein wunderschönes Kleid an. Dann begab sich die Elfe zum Ot des Geschehens. Sie kam gerade rechtzetig, denn der Herrscher begann gerade seine kleine Rede und ließ das Fest beginnen.

Llael hatte währenddessen auf seinen blutrünstigen Streifzügen erfahren, das es in Arandil-Shima ein Fest geben würde. Ihn wiederte das an. Das war doch gerade eine Triumphfeier. Die Lichtwesen spielten sich als die großen Helden auf. Llaals Blut kochte. So schnell er konnte begab er sich zum Herrscherhaus in Drakar und suchte Varresh auf. Im großen Saal hatte er ja eigenhändig mitbekommen wie der Sohn des Herrschers auf die Lichtwesen reagierte. Auf einem langen Flur traf er auf auf Varresh. Kurz verbeugte sich Llael. Dann schaute er Varresh mit grimmigen Blick an. Ihr werdet nicht erraten, was ich gerade erfahren habe. Die Lichtwesen geben ein Fest in Arandil-Shima. Ein Fest um einen weiteren Triumph über uns zu feiern.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 12:55 am

Ganz im Gegenteil wie Lleal es wohl nun erwartet hätte brach Varresh in einen bösartigen Gelächter aus.
So so. Meinte er schließlich und verschränkte die Arme vor der Brust. Sie ergötzen sich also an ihren kleinen Sieg. Mikrige Lichtkriecher.
Doch sollten sie sich mal die Frage stellen, werden sie denn immer nur siegen um feiern zu können? Sie haben noch lange nichts gewonnen. Aus der ganzen Sache konnten sie nur einen winzigen Vorteil ziehen. Wenn sie für diese simple Mission schon ein Fest veranstalten, ist das dann nicht ein wenig zu früh gefreut?
Sein Gegenüber sah ihn verwirrt an.
Lass sie nur feiern Söldner. Wer weiß denn schon was ihnen das Schiksal noch bringen wird.
Wieder huschte ein hämisches Grinsen über seine Lippen. Sie sind ein wenig von sich überzeugt.Mir scheint sie werden langsam leichtsinnig.
Nun vieleicht statte ich ihnen mal einen Besuch ab. Und dir Llael danke ich für die Nachricht.
Er wandte sich zum gehen.
Ach und noch etwas. Ich mag der Sohn eines Herrschers sein aber ich fühle mich in keinster Weiße erhaben. Also sprich mich das nächste mal doch bitte nicht so formlich an. Varresh genügt mir schon.Mit diesen Worten ging er weiter.

Kaiden rannte von einer Stelle zur nächsten am Bufett und scheppte sich mehrer Portionen das Leckern Essens auf. Das Fest war schon in vollen Gange aber noch lange nicht vorbei. Zum Glück, dachte er sich. Immerhin erreichte es bald den Höherpunkt des Abends. Die Schaukampfspiele der Stadtwache.
Kaiden konnte es kaum mehr erwarten. Er liebte diese Spiele einfach.
Wieder schob er sich eine große Portion in den Mund und kaute genüsslich.
Als er sich umdrehte sah er einen Mann den er zuvor bei Stadtwache noch nie gesehen hatte. Denoch trug er die Rüstung und das Wappen Shimas.
Hmm dachte er grinend. Die Stadtwache bekommt zuwachs.
Kaiden fühlte sich richtig wohl. Was sollte den schon noch in dieser Tollen Nacht geschehen.
Sein Blick traf nun auf den einer Elfin. Er hob zur Begrüßung kurz die Hand und wandte sich darauf hin gleich wieder seinem Essen zu.
Perfekt murmelte er Einfach Perfekt.

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Nachdem Silwyna das Tier behandelt hatte und es weitest gehend vorsorgt wurde, machte sie sich auf den Weg nach Shima, um sich dort auf dem Markt mit Medikamenten und diversen anderen Sachen einzudecken.
Ich hoffe ich bekomme hier Informationen zudem was mir Arsinoe sagte,dachte sie.
Wer weiß was es hier für Neuigkeiten.Dabei kann ich ja gleich ein paar alte Bekannte besuchen.
Fröhlich ging sie zu Winterauge,Ihrem Greifen, und schwang sich auf dessen Rücken.
Los mein großer Freund ,bring mich auf schnellsten Weg nach Shima.Nach diesen Worten erhob sich der Greif unter mächtigen Flügelschlägen in die Lüfte und kreiste kurz über dem See.Nach einer Umrundung schwenckte er Richtung Norden und flog unter gleichmäßigen Schwüngen zu seinem Ziel.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 12:55 am

Das Fest war im vollem Gange. Überall liefen Leute durch die Gegend, tanzen zu der Musik oder aßen sich durch das Buffet.
Von irgendwoher konnte Thingosil die zornige Stimme eines Mannes hören der nach mehr Alkohol verlangte. Thingosil konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Seine neue Rüstung und das damit verbundene Ansehen zeigte auf die Bürger ihre Wirkung.
Sie tuschelten und zeigten manchmal mit den Fingern auf ihn. Eine Gruppe Mädchen in seiner Nähe fing an zu kichern als er an ihnen vorbeiging.
Er mochte eigentlich diesen ganzen Rummel um seine Person nicht besonders und bekam sonst immer einen hochroten Kopf, aber heute gefiel es ihm irgendwie.
Er ging zum Buffet wo schon ein anderer Stadtwächter war und sich auftat.
Schon gespannt auf die Schaukämpfe nachher? fragte er und zwinkerte ihm zu.
Dieser lachte und erwiderte Natürlich bin ich schon gespannt, allerdings solltest du auf deinen Arsch aufpassen sonst könnte dir etwas unangenehmes zustoßen.
Jetzt war es an Thingosil zu lachen. Wenn ich du wäre, würde ich mir mehr Sorgen um mich selbst machen. Für deinen Arsch ist schon einen Platz über meinen Kamin reserviert.
Der Mann erstarrte und sein Gesicht wurde schlaff.
Mit einem breitem Grinsen ging Thingosil weiter und suchte seinen Freund den Hauptmann der Stadtwache.
Er fand ihn in einer engen Umarmung mit einer Hofdame die mädchenhaft kicherte als er sich an ihrem Dekolleté zu schaffen machte.
Thingosil wollte nicht stören und ging weiter, stellte sich unter einen Baum, trank etwas aus seinem Krug den er in der Hand hielt und sah dem Treiben des Festes eine Weile zu.
Dann spürte er Blicke auf sich ruhen und drehte den Kopf.
Er wurde wirklich beobachtet. Der Mann hieß Kaiden, das wusste er denn er hatte schon des öfteren gehört wie über ihn gesprochen wurde.
Gerade als Thingosil die Hand zum Gruß heben wollte, wand dieser sich ab.
Mit einem Schulterzucken wand Thingosil den Kopf und starrte in das von seinem Gesicht wenige Zentimeter entfernte Gesicht des Hauptmannes. Er hatte offensichtlich schon sehr der Flüssignahrung zugesprochen.
Thingoooosiiiiiiil meeeein Juuungeee.., lallte er. Ich hatte schon befürchtet dich heute Abend gar nicht mehr zu Gesicht zu bekommen.
Er stütze sich am Baum ab und rülpste laut. Die Schaukämpfe beginnen gleich und ich habe dich dort angemeldet. Es wird voraussichtlich der einzige Schaukampf aber dafür umso grandioser. Du wirst gegen diese beiden da kämpfen. Er deute auf zwei Krieger die sich etwas weiter weg von der Masse aufhielten. Sie gehörten wohl zu einer anderen Wachmannschaft denn er kannte sie nicht.
Der eine hatte eine große zweischneidige Axt, der andere ein Schwert. Er musste schlucken, der mit der Axt war ein wahrer Riese!
Gegen die soll ich kämpfen??? fragte Thingosil schockiert.
Der Hauptmann nahm ihm seinen Krug aus der Hand und schubste ihn nach vorne und dann vor ihn her.
Ohne das er es mitbekommen hatte, hatte der König wohl die Schaukämpfe eröffnet und die Menge hatte vor dem Podest mit dem König einen großen, runden, freien Platz geschaffen.
Der Hauptmann stieß ihn kräftig an und Thingosil stolperte in den Kreis. Dann rief er laut Und hier ist er, der unglaubliche Thingosil. Die Menge jubelte und klatschte.
Thingosil wurde auf einmal sehr warm unter seiner Rüstung.
Die beiden anderen waren auch gerade in den Kreis gekommen. Von nahem sah der mit der Axt sogar noch größer aus, Thingosil schätze ihn auf über 2 Meter.
Alle Kämpfer legten nun Watte sowie einen Lederschutz um ihre Klingen, um keine schlimmen Verletzungen zuzufügen.
Bevor Thingosil sich wirklich auf den bevorstehenden Kampf einstellen konnte,ging es auch schon los.
Trotz der Tatsache das es sich hierbei nur um einen Schaukampf handelte, verlangten die Gegner dem jungen Mann alles ab. Doch er schlug sich gut. Das Volk jubelte ihm zu. Feuerten ihn an und feierten seinen bald erungenen Sieg.
Der letzte Gegner ging zu Boden.
Erschöpft stand Thingosil da und sah sich um.
Die ganzen überflüssigen Geräusche die er zu Beginn des Kampfes verdrängt hatte kamen jetzt alle langsam wieder zurück. Die Menge johlte und manche riefen seinen Namen. Sein Freund der Hauptmann kam, mit einem breitem Grinsen auf dem Gesicht,auf ihn zu um seinen Arm hoch zu heben.
Ich denke nach der Vorstellung solltest du heute Nacht kein Problem haben mit mindestens einer Begleitung deine Nacht zu verbringen.
Er gab ihm einen vollen großen Krug mit Bier. Dem König schien es offensichtlich auch sehr gefallen zu haben.
Ich wusste das du es schaffst, du kannst mit gutem Recht stolz auf dich sein!

Das alles bekam Thingosil nur am Rand mit. Er befand sich noch immer im Kampf gefangen und fühlte sich wie in einer Traumwelt.
Aber er fühlte sich gut, fast berauschend. Der Sieg über seine Gegner hatte einen wundervollen Nachgeschmack.
Er legte den Kopf in den Nacken und rief laut Und jetzt lasst uns weiter feiern!!!
Die Menge fiel in seinen Ruf ein und das Fest ging noch ausfallender weiter aus zuvor.
Auf einmal machte sich die Erschöpfung durch den Kampf bemerkbar und Thingosil stützte sich auf seinen Freund.
Er sah zu dem Baum unter dem er vor nicht einmal 15 minuten noch gestanden hatte, in Ruhe sein Bier getrunken und er dem Treiben zugesehen hatte.
Doch jetzt stand dort jemand anderes. Thingosils Magen drehte sich um und ihm wurde schlagartig eiskalt.
Eine dunkle Gestalt auf einem ebenso dunklem Pferd stand dort und eine unheimliche, böse Aura ging von ihr aus.
Komischerweise schien das keinen außer ihn zu stören. Fast alle gingen an dem Reiter vorbei und nahmen ihn nicht mal zur Notiz.
Es war ein furchteinflößender und zugleich eindrucksvoller Anblick. Die Gestalt war in Schwarze Gewänder gehüllt und ihr Gesicht durch eine Kapuze des schwarzen Umhangs verdeckt, sodass kein Licht es zu erhellen vermochte. An dem Gürtel des unheimlichen Reiters schimmerte ein Schwert im Glanz der Flammen vom Fest ringsum.
Das Pferd schnaubte ungeduldig und scharrte mit den Hufen in der Erde. Der von Scheuklappen bedeckte Kopf des Tieres drehte sich in seine Richtung.
Der Abend birgt doch immer wieder neue Überraschungen, sagte Thingosil leise.

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Zuletzt von Fial-Dark am Mo Jul 25, 2011 8:54 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 12:57 am

Alle Menschen und Krieger der Lichtseite amüsierten sich auf ihren Fest köstlich. Shaian, Dekar und Kaiden stürzten sich als erstes auf Büffet und probierten von jedem ein bisschen. Nur Kaiden schien es, wie immer mal zu übertreiben. Shaian schmunzelte. Immer mit der Ruhe Kai. Wir haben noch den ganzen Abend vor uns. Genüsslich ließ der junge Krieger ein paar Weintrauben, seine Kehle hinunterrollen. Einige Zeit später eröffnete auch schon der Lord mit den Worten: "Lasst die traditionellen Machtspiele beginnen.", die Schaukämpfe.
Shaian wurde hellhörig und lief sofort mit seinen beiden Kumpels in die erste Reihe, um sich einen besseren Blick zu verschaffen. Kaiden und Dekar konnten echt froh sein, Shaian als Freund zu haben. Denn dadurch hatten sie immer einen besonderen Vorteil daraus gezogen. Sie standen so gut wie immer in der ersten Reihe, wurden meistens vorgelassen und verdienten viel Respekt.
Nun war es also wieder soweit. Die traditionellen Schaukämpfe fanden also wirklich statt. Diese Idee entstand vor ungefähr 3 Jahren, als zwei gute Freunde anfingen sich aus Spaß zu prügeln. Die Bewohner waren davon sehr begeistert. Auch Rafael genoss dieses damalige Schauspiel sehr, obwohl er es nicht gutheißen konnte, dass sein Sohn ein Raufbold geworden ist. Aber seit Shaian Kaiden kennenlernte machte er immer mehr Dummheiten und der Herrscher spiegelte sich in seinem Sohn wieder. Er erinnerte sich oft an seine Jugend, die genauso rebellisch war, wie die seines Sohnes. Aber irgendwann musste sich ja einiges ändern. Wenn Rafael ewig ein Rebell geblieben wäre, dann wäre er jetzt nicht Herrscher der Licht-Seite.
Nun begann der Schaukampf und Shaian schmunzelte Kaiden an, denn er erinnerte sich an seinem Kampf mit ihm vor drei Jahren. Da werden Erinnerungen wach!
Die Menge jubelt und und die drei Kämpfer begannen den Kampf. Stahl schlug auf Stahl und die Krieger boten den Menschen einen actionreichen Kampf. Dieser Thingosil wird immer besser. sagte Joshua zu seinem Herrscher. Dieser lächelte. Ja ich weiß. Nicht um sonst habe ich ihn in den Rang einer Stadtwache aufsteigen lassen. Wenn er so weiter macht befördere ich ihn zur Leibwache. Joshua nickte und lächelte ebefalls.
Nach den Schaukampf wurden die drei Helden kräftig bejubelt. Dekar wunderte sich besonders wer dieser neue, mit der Stadtwachenbekleidung war und hakte bei Kaiden und Shaian nach. Sagt mal Jungs, der neue da mit der Kleidung für die Stadtwache, ne? Ihr wisst wen ich meine. Wer zum Teufel ist das?? Shaian zuckte mit den Schultern und wendete sich von den beiden ab. Kaiden erzähl du es ihm! sagte er noch und ging dann auf ein elfenhaftes Wesen zu. Na amüsierst du dich, Trin? Er lächelte sie an und verbeugte sich schließlich. Schön dich wiederzusehen.
Als Shaian wegging schüttelte Dekar nur den Kopf und sah Kaiden gespannt an. Während er auf Kais Antwort wartete, bemerkte er ein Wesen, welches komplett in schwarz gekleidet auf einen Pferd sah. Wer um Himmels willen ist denn das? Plötzlich gesellte sich zu der Schwarzen Gestalt, welche das Gesicht verbarg, nun noch eine zweite hinzu. Gespannt beobachteten sie die Ereignisse beim Fest.

Währenddessen in Drakar. Chidori streifte durch das Schloss, auf der Suche nach ihrem Bruder. Wo könnte er denn nur sein. Sonst sagt er mir doch immer Bescheid. Wenn ich ihn wieder seh, kann er was erleben... Sie nahm vor innerlicher Wut ihre Umwelt nicht mehr war und rannte schnurstracks in jemanden hinein. Autsch! sagte sie, als sie auf den Boden aufkam. Sie rappelte sich schnell und erkannte nun in wen sie hineingelaufen ist. Es war Sinthoraz. Chidori putzte sich den Staub von ihrer Keidung ab und funkelte Sinthi böse an. Kannst du nicht aufpassen?

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Llael hatte Varresh über seine neuen Erkenntnisse berichtet und war nicht umsonst erstaunt, als dieser belustig auf die Neuigkeiten reagierte. Der Mensch wuste nicht soganz wie er diese Gfühle nun deuten sollte. Doch schnell erkannte Llael das sich Varresh innerlich schon auf einen Untergang der Lichtwesen freute.
Okay, ich werde es mir merken, meinte Llael, als Varresh ihm sagte, er solle ihn nicht so förmlich ansprechen. Dann schaute Llael dem Herrschersohn hinterher. Er fragte sich was Varresh nun vor hatte. Dieser ging in den Hof und sattelte eines der Pferde. Mit schwarzen Kutten bekleidet ritt Varresh los. Llael grinste. Er wusste was Varresh nun vor hatte. Diesen Spass wollte sich der Mensch nicht entgehen lassen.
Mit schnellen Schritten begab er sich zu seiner Hütte. Um nicht allzusehr aufzufallen zog Llael sich seinen, mit den dolchartig bestückten, Mantel aus und warf sich einen normalen, etwas zerfransten, schwarzen über die Schulter. Mit seinem Schwert bewaffnet sprang er auf ein gesatteltes Pferd und folgte Varresh nach Arandil-Shima. Nach einiger Zeit hatte der Mensch die Stadt erreicht. Unauffällig lief er, nachdem er sin Pferd am Stadtrand stehen gelassen hatte, durch die Strassen und verfolgte das Fest. Wäherend des Schaukampfes gesellte er sich neben Varresh, welcher auf seinem Pferd sass.

Trin schaute sich wie alle anderen den Schaukampf an. Doch sie fand daran einfach nichts schönes. Sie konnte es nicht ausstehen wenn Stärke so demonstriert wurde. Gerade als sie sich woanders hinwenden wollte kam eine ihr gut bekannte Person zu ihr. Es war Shaian. Sie kannte und mochte diesen Menschen. Die Elfe lächelte Shaian an, als dieser sich vor ihr verbeugte. Hallo Shaian, freundlich wie eh und je wie ich sehe. Es ist wirklich schön dich wiederzusehen. Kurz schaute Trin nochmal zu dem Kampfplatz und zuckte dann mit den Schultern. Ja, das Fest ist schön. Doch du weißt. ich mag solche Kämpfe nicht sonderlich. Aber sag wie geht es dir? Wir haben uns jetzt schon lange nicht gesehen.
Es waren nun schon drei Jahre her, seit sich die beiden das letzte mal gesehen hatten. Damals war Shaian wegen einem Auftrag nach Lorien gekommen. Trin war zu dieser Zeit auch mal wieder in den Wäldern und hatte dadurch die Chance gehabt ihren Freund wiederzusehen. Ihren Freund, welcher ihr einmal das Leben gerettet hatte. Es waren nur ein paar Monate nachdem sich Trin alleine auf den Weg gemacht hatte, um die vermissten Kinder zu suchen. Trin geriet an einen Sklavenhändler und sollte gerade an einen schrecklichen Mann verkauft werden. Dieser war dafür bekannt, seine Sklaven entsätzlich zuzurichten. Doch zum Glück kam Shaian, welcher gerade von seinem Unterricht abgehauen war. Schon damals wa der junge Mann sehr talentiert gewesen und das mit gerademal 16 Jahren. Shaian hatte Trin befreit und die Elfe mochte ihn sofort. Durch einen Zufall begegneten sich die beiden zwei Jahre später wieder. Diesmal sass Shaian in der Klemme und Trin konnte ihre Schuld begleichen. Der Herrschersohn war auf einem Ausflg vom Pferd gestürzt, als er einigen Dämonen nachgeritten war. Zwar hatte er sich bei dem Sturz nichts getan, doch wurde er damals von einer Schlange gebissen. Trin fand Shaian zum Glück noch rechtzeitig und konnte ihm helfen. Seitdem sind die Beiden wahre Freunde, auch wenn sie sich kaum sahen. Um so glücklicher war Trin Shaian hier auf dem Fest zu begegnen.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 12:59 am

Sein Pferd schnaubte verachtlich. Diese fröhliche Musik, dieses Lachen und Jolen dieser Menschen, all dies schien ihm genau so sehr zu missfallen wie seinem Reiter.
Varresh klopfte ihm auf den Hals.
Nur Ruhe mein Junge. Wir wollen doch nicht noch mehr Aufmerksamkeit auf uns ziehen wie wir es eh schon tun.
Wieder schnaubte es und wandte den den Kopf zur Seite.
Varresh bemerkte nun auch das Llael sich zu ihnen gesellt hatte.
Er begrüßte ihn mit einem knappen Kopfnicken, dann richtete er seinen Blick wieder auf die feiernde Menge.
Varresh beobachtete sie genau. Auch das Schauspiel der Stadtwache war ihm nicht entgangen.
Seiner meinung nach war dieses jedoch nur eine weitere Sinnlose Idee der Lichtbeter.
Es war völlig vorhersehbar und taugte nur zur Belustigung der Menge.
Der Halbdämon konnte einfach nicht nachvollziehen warum die meisten hier so begeistern von diesem Kinderkram waren.
Er schüttelte belustigt den Kopf.
Dann schwang er sich vom Sattel und band die Zügel seines Pferdes an den Baum.
Ich denke ich werde mich mal unter die Leute mischen, meinte er zu Llael und ging los.
Die Kutten die er trug würden verhindern das andere erfuhren wer er war.
Varresh näherte sich dem Buffet. Von dort nahm er sich ein Glas mit Rotwein.
Danach drehte er sich um und sah zum Lagerfeuer.
Viele der Lichtkrieger hatten sich um dieses versammelt.
Sie tanzten und erzählten sich Geschichten von ihren Arbenteuern. Wenn man das Arbenteuer nennen konnte.
Oftmals konnte er sich ein amüsiertes Grinsen nicht verkneifen.
Ware Heldentaten zeichneten sich durch andere Dinge aus und nicht durch diese kleinen Lügenmärchen die er ständig vernahm.
War es mal keine Lüge, dann war es irgeneine andere Nichtigkeit die eigendlich keine Erwähnung verdiente.
Etwas abseits des Feuers sah er nun den Sohn Rapaels mit einer Elfin sprechen.
Varresh hörte ihnen aufmerksam zu.
Plötzlich prallte jemand gegen ihn so das fast sein Glaß fallen gelassen hätte.

Kaiden sah zu dem Fremden herauf. Es war ihm wirklich unangenem das er mit ihm zusammen gestoßen war.
Verzeihung mein Herr, meinte er vorsichtig.
Da war ich wohl ein wenig zu schnell in meinen Handeln.Er wich einen Schritt zurück und wartete auf eine Reaktion.
In der Tat. sagte der Fremde kurz und wandte sich wieder ab.
Kaiden wich einen weiteren Schritt vor der dunklen Gestalt zurück.
Er verstand nicht einmal warum er das tat.
Sicher man begegnete nicht alle Tage eine so mysteriöse Person, doch irgenetwas in ihm Schrie auf, wenn er ihn sah.
Der Fremde beachtete ihn nicht weiter, so das sich Kaiden nochmals entschuldigte.
Nun bemerkte er auch den Schwertgriff der aus einer Schutzhülle am Gürtel herausragte. Kaiden entfernte sich vom Buffet.
Er beschimpfte sich als einen Narren denoch schien dies das Richtige zu sein. Zumindest in diesem Moment.

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Thingosil versuchte sich abzulenken und feierte ausgelassen das Fest.
Soeben hatte er eine Dame um den nächsten Tanz gebeten die mit den anderen Hofdamen in ein kindisches gekicher verfiel bevor sie schnell zusagte und seine dargereichte Hand nahm.

Zur selben Zeit in Drakar.
Sinthoraz ging im Schloss durch alle möglichen Gänge ohne Recht zu wissen wohin er ging.
Seine Gedanken hingen an einem Buch das er gerade las und in einer seiner Hände hielt.
An der nächsten Gabelung der Gänge sah er auf und versuchte sich zu orientieren.
Er ging gerade um die Ecke als eine dunkle Gestalt mit ihm zusammenstieß und mit lautem fluchen durch den Aufprall auf den Boden fiel.
Es war Chidori, die ihn jetzt böse anfunkelte und ihm vorhielt warum er nicht aufpasse wo er hinginge.
Sinthoraz mustere sie eine Weile aus kühlen Augen heraus.
Er hatte von ihrer Begabung als Hexe erfahren und war seither etwas neugierig was die kleine wohl schon so zustande bringen könnte. Zugleich spürte er an ihrer Aura das sie doch schon einiges aus sich gemacht hatte.
In ein paar Jahren würde sie eine ausgezeichnete Hexe abgeben. Und auch, wie er bemerken musste, wohl eine sehr hübsche junge Frau.
Sinthoraz dachte kurz nach und bemerkte dann in Chidoris Blick noch etwas anderes außer Trotz und Wut, da war ein Fünkchen Interesse das ihm galt.
Suchst du jemanden Chidori, fragte er und putze ihr den restlichen Staub ab den sie übersehen hatte.
Ohne auf eine Antwort zu warten fuhr er fort, Wenn du Zeit hast, komm doch mal mit mir mit.
Mit diesen Worten ging er in Richtung Bibliothek, gespannt ob sie ihm folgen würde oder nicht.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 1:02 am

Shaian lächelte Trin freundlich an. Danke mir geht es soweit ganz gut. Ich bin gerade erst von meiner Reise aus Drakar wieder gekehrt. Ich hasse es den Botenjungen zu spielen. Aber das weißt du ja schon. Erneut lächelte er. Und wie geht es dir so? Gibt es bei dir etwas neues? Shaian und Trin standen unmittelbar in der nähe des Büffet und so ging der junge Krieger einen Schritt vor und befüllte zwei Gläser mit dem edelsten Sekt, der da stand. Eins reichte er seiner Freundin, das andere behielt er selbst. Na dann lass uns anstossen. Auf unser Wiedersehen, unsere Freundschaft und über den erneuten Sieg über Banmor. Er grinste und stieß mit ihr an. Während er einen Schluck von seinem Glas nahm, bemerkte er zwei fremde Gestalten, die in schwarzer Tracht gekleidet waren. Ähm Trin? Siehst du auch die fremden Gestalten?? Wer ist das? Hast du eine Ahnung?
Dekar bemerkte, dass Kaiden ihn nicht beachtete und fort ging. Ja wie jetzt? Ich warte auf meine Antwort... Toller Freund... wirklich... dachte sich dieser und ging dann zu dem Herrscher, um ihn auf die dunklen Gestalten aufmerksam zu machen. Raphael schaute auf und musterte diese. Joshua stand daneben und stellte Vermutungen an. Sind es Leute aus Drakar? Oder welche von uns, die bevorzugt schwarz tragen? Raphael schüttelte den Kopf. Ich weiß es nicht genau. Und ich will auch mein Urteil nicht vorher fällen, ehe wir wissen, wer die beiden sind und welche Absichten sie haben. Er schaute Dekar ernst an. Dekar, nimm dir Shaian, Trin, Kaiden und Thingosil und geht zur Seherin. Sie wird euch sagen was in nächster Zukunft passiert. Ihr müsst heute gleich losgehen, aber morgen dann. Joshua schaute verdutzt. Aber mein Lord. Ich verstehe ja das Shaian, Dekar, Trin und Kaiden gehen sollen, aber warum auch Thingosil. Der Junge ist doch gerade erst zur Stadtwache ernannt worden. Der Lichtlord schaute seinen Diener lächelnd an. Hmm vielleicht, mein lieber Joshua, ist Thingosil zu höherem berufen. Wir werden sehen wie er sich schlägt. Erneut wendete er sich an den jungen Krieger. Dekar, bitte sag meinem Sohn, dass er ein Auge auf Thingosil werfen soll. Ich möchte dann von ihm einen Bericht darüber erhalten. Und nun geh. Dekar nickte und sagte. Ja mein Lord. Ich werde es umgehend den Anderen melden. Er verbeugte sich und ging ab.

Chidori schaute etwas verdutzt als Sinthoraz ihr den letzten Staub abwischte. Eigentlich wollte sie ihn dafür anschreien. Doch sie schwieg, warum wusste sie allerdings auch nicht so genau. Vielleicht weil er schon seit längerem ihr Interesse geweckt hat. Ganz gleich ob sie ihn nun hasste oder nicht. Interessant war er für sie trotzdem.
Sie öffnete gerade den Mund, um auf seine Frage zu antworten, als er auch schon weiter sprach. Verwirrt legte sie den Kopf schief. Ich solle ihm Folgen? dachte sie sich. Hmm warum nicht. Varresh ist ja eh nicht da und ich langweile mich hier zu Tode. Still und leise folgte sie ihm nun. Als sie ihn eingeholt hatte, fragte sie Sinthi noch: Wohin gehen wir denn?

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Trin nahm das Glas Sekt entgegen und lächelte Shaian an, als dieser mit ihr antsieß. Auf unsere Freundschaft und den erneuten Sieg. Dann nahm sie einen kleinen Schluck und schaute ihren Freund an. Bei mir ist alles gut soweit. Ich war gerade auf den Weg nach Shima, als ich hörte das es hier ein Fest gibt. Und da dachte ich mir, ich schaue mal vorbei. Habe mir fast gedacht, das du auch hier sein würdest. Kurz seuftze die Elfin. Ich bin immernoch auf der Suche. Langsam frage ich mich warum ich das noch mache. Ich habe nicht eine Idee wo die Kinder sein können. Geschweige denn, leben sie überhaupt noch? Die Elfin folgte Shaians Blick, als dieser plötzlich auf zwei Fremde verwies. Trin schüttelte den Kopf. Ich weiß nicht, wer die Beiden sind. Aber ich habe ein ungutes Gefühl. Warum sollte jemand so verborgen gekleidet her erscheinen?

Llael folgte mit seinem Blick Varresh, als sich dieser etwas unter die Menge mischte. Mit einem Grinsen im Gesicht sah der Mensch, wie jemand mit dem Herrschersohn zusammenstieß. Llael war höchst zufrieden, auf die Reaktion von Varresh. Der Mensch wollte hier noch ein wenig Spass haben, was ihm in Drakar öfters verwehrt blieb. Kurz schaute sich Llael um und dann entdeckte er sie. Ein Mädchen, wahrscheinlich auch ein Mensch, blickte ihn die ganze Zeit über gefesselt an. Innerlich begann Llael zu lachen. Seit langem hatte er schon nicht mehr seinen Gelüsten frönen können. Doch nun hatte er sein Opfer gefunden und heute würde er wieder Spass haben. Mit großen und eleganten Schritten ging er auf das Mädchen zu und verbeugte sich vor ihr. Guten Abend schöne Maid. Würdet ihr mir diesen Tanz schenken?
Mit einem leichten Knicks und einem Lächeln sagte das Mädchen zu und so gingen die Beiden auf die Tanzfläche. Während sie so tanzten verlor sich das Mädchen in den braunen Augen des Menschen und sie vergass die Welt um sich herum. Sie hoffte dieser Tanz würde nie enden. Llael schaute dem Mädchen ebenfalls in die Augen. Sie waren wunderschön und in einem blauen Ton. Mit einer seiner Hände streichelte er ihr über die sanfte Haut, während sie sich so im Kreis bewegten. Der richtige Spass würde erst noch kommen. Nach dem Tanz.
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von Sinthi:
Mit einem lauten lachen torkelte Thingosil aus der Menge der Mädchen mit denen er eben getanzt hatte. Der Alkohol(vorallem der Alkohol!!!) und die augelassene Stimmung auf dem Fest hatten ihn total verwandelt. Er war nicht ein Spur mehr zurückhaltend oder schüchtern, vorallem nicht den jungen Damen gegenüber.
Er schlenderte mit einem leichten rechtsdrall zum Buffet um sich noch was zu trinken zu holen und summte dabei leise ein Lied vor sich hin. Er war so auf sein Ziel konzentriert das er die Gestalt die sich auch noch am Buffet aufhielt nicht mitbekam bis beide zusammenstießen.
Eeeeey, knurrte Thingosil, kannst du nicht aufpassen wo du rumstehst?
Die dunkle Gestalt schaute ihn aus ausdruckslosen Augen heraus an, der Inhalt des Glases in seiner Hand schwappte durch den Aufprall noch bedrohlich. Ohne ein Wort zu sagen drehte sich die Gestalt von ihn ab. Irgendwie reizte das Thingosil und er kam der Gestalt auf ein paar Schritt Entfernung näher.
Willst du Ärger oder was? sagte er.
Thingosil bemerkte das die eine Hand des Fremden auf einem Schwertheft lag.
Komm schon, tönte er, ich fordere dich heraus. Du gegen mich, ein Schaukampf. Der Gewinner bekommt die Herrschaft über das Buffet! Mit diesen Worten ging er ein Stück weiter weg und drehte sich herausfordernd zu seinem neuen Gegner um.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 1:21 am

Die Herrschafft über das Bufett?, feixte Varresh nun. Wie verlockend klingt das denn.
Er drehte sich nun doch zu ihm herum und maß ihn mit einem abschätzdenden Blick.
Du siehst mir eher aus als würdest du bald die Herrschafft über die Tioletten erringen müssen, wenn du weiterhin so trinkst.
Aber gut ich werde deine Herausforderung annehmen.

Er folgte seinen Gegner auf das Podest wo vor kurzen noch der Schaukampf stattgefunden hatte.
Die Gäste drehten sich zu den Beiden herum und alles wurde still.
Varresh zog sein Schwert aus der Schutzhülle.
Keine Sorge ich weiß mit meiner Klinge umzugehen. Bist du gut genug so werde ich dich nicht verletzten. Also hast du noch irgenetwas zu sagen, bevor wir beginnen?

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Nun, kurz vor dem Kampf wurde Thingosils Geist wieder etwas klarer.
Als die Gestalt vor ihm ihr Schwert zog, musste Thingosil sich eingestehen dass das nicht leicht werden würde. Er mussterte ihn. Sein Gegner war offenbar kein Anfänger, wie seine Haltung verriet.
Er ließ sein Schwert aus der Scheide gleiten und ging in Stellung.
Auf die Frage, ob er noch etwas zu sagen habe, musste Thingosil kurz überlegen.
Hmmm..nur das wir uns beeilen sollten. Denn sonst wird von dem Siegerbuffet nicht mehr viel übrig sein.
Mit einem schnellen Ausfallschritt schlug Thingosil zu, doch der Fremde schlug seine Klinge mit Leichtigkeit weg. Thingosil drehte sich und ließ einen Rückhandschlag auf seinen Gegner niedergehen. Dieser bewegte sich elegant nur soweit zur Seite, das die Klinge ihn knapp verfehlte. Thingosil setzte zu einer Finte auf den Oberarm des Fremden an, nur um dann schnell auf den Oberschenkel zu stoßen.
Der Fremde parierte den Stoß einfach und hielt mit einer blitzschnellen Bewegung seinen Schwertarm fest und trat hart gegen seinen Oberkörper. Thingosil stockte der Atem. Der Fremde hielt ihn noch immer am Arm gepackt, so das er nicht hintenüber kippte sonder von den Beinen geholt wurde und unsanft auf den Bauch fiel.
Ein schallendes Lachen erklang über ihn.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 1:25 am

Das ist also der große Thingosil. Ich hätte mehr von dir erwartet. Wo bleibt denn deine Überzeugung zu siegen.
Vor kurzen klangst du noch so anders
. Nachdem Thingosil sich wieder aufgerappelt hatte und erneut zum Angriff ansetzte, wich Varresh seinen Hieben einfach nur spielend aus. Einen weiteren, wie er zugeben musste gut gezielten Hieb gegen seine Schluter parierte er mit seiner Klinge und beförderte den Angreifer durch die Wucht des Aufpralls erneut auf den Boden. Doch dieser blieb nicht lange liegen sondern rappelte sich erneut auf und versuchte es mit einer weiteren Finte. Varresh ignorierte den vorgetäuschten Hieb einfach und konterte stattedessen den richtigen Angriff.
Ich muss zugeben, dein Mut ist beachtlich, meinte er schließlich. Doch die mutigen fallen bekannlich zuerst. Mit diesem Worten riss er sein Schwert in die Höhe und entwaffnete sein Gegenüber. Thingosil reagierte schnell und warf sich gegen ihn doch er konnte nicht mehr verhindern, das Varresh sich bewegte als würde er mit den Schatten verschmelzen und plötzlich hinter ihm stand. Thingosils Angriff ging damit erneut in Leere und zu allen überfluss verpasste Varresh ihm noch einen Tritt in das Gesäß der ihn vom Podest stürzen ließ.
Ich muss sagen du hast gut gekämpft, doch überschätze dich nicht kleiner Krieger.
Varresh steckte seine Schwert zurück und entfernte sich von dem Podest

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Trin sah wie sich die beiden merkwürdigen Gestalten trennten. Der fast koplett vermumte begab sich zum Bufett, während der andere Mann zur Tanzfläche ging und ein Mädchen ansprach. Vielleicht habe ich mich auch geirrt. Jedenfalls scheinen sie keinen Ärger machen zu wollen, meinte die Elfe zu Shaian. Einige Minuten unterhielten sich die beiden Freunde einfach so, sie hatten sich doch einiges zu erzählen. Dann plötzlich wurde die Aufmerksamkeit aller in Richtung des Bufetts gelenkt. Der neue Ritter Thingosil war mit dem schwarzgekleideten Mann zusammngestoßen. Anscheinend war der Ritter doch schon ziemlich angheitert und motze gleich rum. Trin schüttelte den Kopf. Doch dann geschah etwas womit keiner der Anwesenden gerechnet hätte. Die Beiden begaben sich auf das Podest und wollten einen Kampf austragen. Trin nahm eine Hand vor den Mund. So betrunken wie Thingosil ist wird das doch nicht gut gehen. Gespannt sah die Elfe, wie alle anderen zu, wie der Kampf nun verlaufen würde. Die meisten der Bevölkerung jubelten Thingosil an, schließlich hatte er erst vor einigen Minuten sein Können gezeigt, auch wenn dies nur ein Showkampf war. Doch als der Kampf losging und der schwarzgekleidete Mann seinen Gegner keine Chance leiß und jeden Schwertstreich auswich, verstumten die Leute. Thingosil, gerade noch hochgefeiert, war dabei zu verlieren. Nein. Er hatte schon verloren und lag nun neben dem Podest, nachdem der Mann ihm einen Tritt in den Hintern gegeben hatte. Die Leute schauten nur fassungslos die Szene an, in der ihr neuer Ritter gerade aufs schärfste durch einen unbekannten Mann gedemütigt wurde.
Thingosil ist gut, aber dieser Mann. Er hat etwas sehr mörderisches an sich, murmelte Trin. Die Elfe fand dieses ganze Schauspiel einfach widerlich. Sie mochte Schaukämpfe einfach nicht. Und dieser war einfach nur demütigend.

Llael hatte eine ganze Weile mit dem Mädchen getanzt. Nachdem das letzte Lied zu Ende war, nahm der Mensch die zierliche Hand des Mädchens und entfernte sich mit ihr. Er führte sie in eine ziemlich versteckte Gasse. In dieser angekommen sah Llael das Mädchen an. Schon lange hatte er auf so eine Gelegenheit gewartet. Seit dem der Frieden herrschte, hatte Llael soetwas nicht mehr machen können. Er nahm schon ein großs Risiko auf sich, indem er, nur um seine Lust zu befriedigen, nach Lichtmenschen Jagt machte. Diese Missionen bzw. kleinen Freuden wurden Llael durch einen Gasthof besorgt. Doch wenn dies rauskommen würde, dann hätte er nichts mehr zu lachen. Kurz schüttelte der Mensch seinen Kopf. Gerade jetzt waren solche Gedanken unangebracht. Er hatte ein süßes Opfer vor sich. Eine Gelegenheit die es auszukosten galt.
Das Mädchen, mit ihren blauen Augen, schaute Llael an. Der Mensch machte einen Schritt auf sie zu und erhob seine Hände. Mit diesen umfasste er ihr Gesicht und zog sie langsam zu sich. Während sich die Beiden nun leidenschafftlich küssten, zerfetzte Llael die Kleidung des jungen Mädchens so schnell, dass sie gar nicht reagieren konnte. Sie versuchte sich zu wehren doch der Mensch fiel nun ganz und gar über sie her. Der Tanz und Gesang, welcher durch das Fest sehr laut war, übertönten das Stöhnen und die leisen Schreie, welche aus der Gasse kamen.
Doch ganz plötzlich gab es nur ein Keuchen und dann war es wieder still. Llael stand nun am Ausgang der Gasse und hatte sein Schwert in der Hand. An diesem tropfte dunkles Blut herunter. Mit einem Grinsen hob der Mensch das Schwert empor und leckte das Blut mit seiner Zunge ab, nur um kurze Zeit später finster zu grinsen. Dann steckte er sein Schwert wieder weg und ging unauffällig aus der Gasse heraus. Doch niemand sonst kam aus der Gasse. Das Mädchen lag mit zerfetzten Kleidern, offenen Augen und einer tiefklaffenden Wunde im Herzen auf dem Boden. Ihre letzten Momente hatte sie zur Befriedigung eines grausamen Menschens gegeben. Sie würde noch die ganze Nacht dort liegen und erst am nächsten Tag, wenn zufällig jemand mal in die Gasse geht, dann würde sie gefunden werden. Doch auch dies würde nichts mehr nützn, denn ihr Mörder ist dann schon lange weg.
Llael kam anscheinend gerade Recht aus der Gasse. Niemand hatte ihn bemerkt, da alle Augen auf dem nur ihn bekannten Varresh und dem neuen Ritter Thingosil gwand waren. Llael konnte es nicht fassen. Der Abend wurde immer besser. Mit einem Grinsen im Gesicht begab sich Llael in die Nähe der Streithähne. Er wollte unbeding sehen, wie Varresh diesen Lichtjungen fertig machte. Und seine Hoffnungen wurden auch nicht enttäuscht. Varresh demütige diesen Thingosil regelrecht. Der Herrschersohn wich jedem Streich aus und machte sich über den Lichtjungen lustig. Varresh wurde Llael immer sympatischer. Mit großen Genuss verfolgte Llael auch die Reaktionen der anwesenden Gäste. Ihr ach so groß gefeierter Ritter lag nun nebem dem Podest auf dem Boden. Llael hätte am liebsten lauthals gelacht.
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von Sinthi:
Wie konnte er nur so versagen..wieso war der Unterschied zu ihm und dem Fremden nur so unglaublich groß? Thingosil rappelte sich von der Erde auf und sah der Gestalt hinterher. Er kochte vor Wut und fühlte sich in seiner Ehre verletzt.
Er würde trainieren bis zum umfallen um seine Fertigkeiten zu steigern und irgendwann diesen Fremden nochmal herausfordern.
Sein Freund, der Hauptmann kam zu ihm und klopfte ihm den Dreck vom Umhang.
Bleib ruhig, ist alles in Ordnung mit dir? Hast du dich verletzt? fragte er und führte ihn durch die Menge die neugierig die Köpfe nach ihn wanden.
Mit einem Ruck und schmerzerfülltem Gesicht blieb Thingosil urplötzlich stehen.
Der Hauptmann sah ihn bestürzt an. Was hast du denn?
..Spanferkel.. Was? ..das Spanferkel.. Spanferkel? Was für ein Spanferkel? Wovon redest du denn verdammt? Thingosil drehte sich zu seinem Freund um, Auf dem Buffettisch das der Sieger bekommt, stand ein wunderbares Spanferkel! Ich wollte unbedingt von diesem Spanferkel kosten!
Der Hauptmann sah ihn nur aus ungläubigen Augen heraus an.
Bist du sicher das es dir gut geht Thingosil? Mir geht es hervorragend mein Freund, es ging mir noch nie besser.
Mit einem grimmigen lächeln ging er weiter.
Er würde nochmal mit diesem Kerl kämpfen und diesmal würde das Spanferkel ihm gehören!!!

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 1:26 am

Varresh konnte sich ein grinsen nicht verkneifen als er Thingosil vom Spanferkel reden hörte. Dieser Kerl hat echt zuviel getrunken.
Er wich den Gästen aus um weitere Zusammenstöße zu vermeiden.
Sein Blick suchte Lleal. Er fand ihn nicht weit vom Podest entfernt.
Auch sein amüsierter Ausdruck war nicht zu übersehn.
Ihm schien das Schauspiel von eben fast genausoviel Spaß gemacht zu haben wie ihm selbst. Ein Lichtkrieger im Staub. So eine Möglichkeit bat sich nicht alle Tage.
Wieder wich Varresh einer Person aus. Es war der Junge vom Bufett mit dem er vorhind schon das vergnügen hatte. Der Halbdämon wusste nicht warum, aber der junge kam ihm bekannt vor. Doch Varresh hatte anderes vor als nun in seinen Gedächtnis zu kramen. Er schritt mit schnellen Schritten auf den Platz zu an dem Raphael der Herrscher des Lichtes das fest und alles Geschehene verfolgt hatte.
Kurz verbeugte er sich vor dem Lichtherrscher. Er vergewisserte sich nochmals das niemand außer Raphael und sein Diener ihn sehen oder hören konnte, dann sprach er. Seid gegrüßt Herrscher von Shima. Ich komme von weit her um an euren Fest teilzuhaben. Ein Fest zu ehren eures großartigen Triumphes.
Ihr werdet euch sicher Fragen wer ich bin und was ich hier will, so will ich euch nicht länger im unwissenden lassen. Doch erbitte ich um das Recht das nur ihr es erfahren sollt und niemand anderes. Dies ist mein Wunsch.


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Chidori folgte Sinthoraz in die Bibliothek. In die Bibo also? Hmm was hat er vor? dachte sie bei sich. Warum ging sie eigentlich mit ihm? War es ihre Neugier, die sie schon immer besaß? Oh ja Chidori Vizarr war ein neugieriges, freches und kleines Mädchen. Das war sie schon immer. Deshalb kannte sie auch stets alle Hintergrundsgeschichten. Varresh nannte sie immer gerne "seine kleine Schnüfflerin". So wusste Chidori zum Beispiel auch, dass Sinthoraz ein Magier war und noch dazu ein verdammt guter. Sie könnte noch was von ihm lernen, wenn sie ihn nicht so hassen würde. Niemand weiss warum sie alles und jeden hasst und nur ihren Bruder liebt. Das wird wohl für immer ihr Geheimnis bleiben, oder?
Sie und Sinthi kamen an der Bibliothek an und betraten diese. Das mittlerweile 16-jährige Mädchen setzte sich auf einen Sessel vor dem Kamin und schaute den Magier erwartungsvoll an. Und? Was hast du jetzt vor?

Shaian und Trin tranken ihren Sekt und redeten über alte Zeiten. Schließlich wurden sie durch einen betrunkenen Thingosil abgelenkt, welcher sich mit dem seltsamen Fremden anlegte. Von einer zur nächsten Sekunde kam es zum Schaukampf. Kurz sah Shaian hin, bemerkte aber gleich, dass Trin diesen lieber nicht sehen wollte. Na komm. Lass uns ein wenig spazieren gehen. Er legte einen Arm auf ihre Schulter und entfernte sich schließlich mit ihr von dem Fest. Wenn ich mal wieder mehr Zeit habe... begann er. ...dann werde ich dir bei der Such nach den Kindern helfen. Das verspreche ich dir.

Dekar war in der Zwischenzeit auf der Suche nach den Anderen. Gut Thingosil hatte er nun gefunden, doch dieser war zur Zeit nicht ansprechbar. Shaian und Trin konnte er nirgends entdecken. Die fremde Gestalt, welche gerade über Thingosil siegte, ging nun auf den Lord zu. Dabei wich er einen jungen Krieger. Einen Krieger, den Dekar nur zu gut kannte. Kaiden! rief er und lief geradewegs zu ihm. Endlich habe ich dich gefunden. Ich muss mit dir reden, denn wir haben einen neuen Auftrag bekommen. Und du wirst diesesmal dabei sein. Dekar lächelte ihn an und zog den jungen Krieger etwas abseits, wo sie nicht so sehr belauscht und gestört werden. Shaian, Trin, du, Thigosil und ich sollen uns nach Vin begeben um dort mit der Seherin zu sprechen. Du bist der einzígste, den ich bis jetzt ausfindig machen konnte. Mit anderen Worten: Die Anderen wissen noch nicht Bescheid. Er schaute Kaiden ernst an, lächelte aber dann. Hilfst du mir?

Der Herrscher schaute auf die fremde Gestalt, welche völlig in schwarz gekleidet war, herab. Ist gut. Wenn Sie es wünschen mein Herr. sagte er mit ernster Stimme. Er wandte sich an Joshua. Mein lieber Joshua. Geh dich ein wenig amüsieren. Trink etwas und geh tanzen. Er lächelte seinen Diener an. Dieser schaute zuerst verdutzt, nickte aber dann seinen Lord zu. Jawohl, eure Lordschaft. gab er als Antwort zurück und entfernte sich nun vom Podest. Nun? Ich höre! sprach er und wartete auf die Antwort des Fremden.

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